Von Dr. med. dent. Michael Setzwein
Ein strahlendes Lächeln als schönste Visitenkarte

Ein attraktives Lächeln öffnet Türen und macht sympathisch. Doch was ist, wenn eine Krankheit oder ein Unfall zum Zahnverlust führen? Wir können dem Patienten mit Keramik-Implantaten ein neues Lachen schenken. Die Funktionalität ist bei den Implantaten genauso gegeben, wie bei den natürlichen Zähnen. Optik und Mundgefühl sind der Natur nachempfunden.

Ausgereifte Technik sorgt für Sicherheit

Für den Laien kann das Zahnimplantat als eine in den Kiefer eingesetzte Wurzel beschrieben werden. Ausschlaggebend für ein überzeugendes Lachen ist eine nach mehreren Monaten Einheilungszeit auf der künstlichen Zahnwurzel angebrachte Trägereinheit. Nach der nach rund drei bis sechs Monate dauernden Osseointegration ist dann der große Moment gekommen, wenn auf das aus dem Kieferknochen herausragende Abutment eine Suprakonstruktion – der sichtbare „Zahn“ – platziert wird. Die Zahnreihe ist nun wieder komplett und wirkt natürlich und harmonisch. Bei dieser gängigsten zweiteiligen Form des Implantats wird als Werkstoff meist Titan verwendet. Seit einigen Jahren steht ein zweites Material in der Implantologie zur Verfügung: Neben dem Metall Titan finden nun auch Keramikimplantate aus Zirkondioxid Verwendung. Diese werden als einteilige oder zweiteilige Systeme angeboten. Welche Form am besten geeignet ist, entscheiden je nach Indikation Arzt und Patient gemeinsam.

Titan als Mittel der Wahl?

Zahnimplantate aus Titan haben sich seit langer Zeit als besonders langlebig bewährt und stellen einen Standard in der Implantologie dar. Die Erfahrungswerte mit diesem Material reichen über Jahrzehnte zurück. Mögliche Nachteile des Systems sind eine seltene Unverträglichkeit oder Allergien gegenüber Titan beim Patienten. Ein weiterer Nachteil ist eine eventuell geringere Ästhetik des periimplantären Weichgewebes. Besonders im Front- und Seitenzahnbereich sowie bei dünnem Zahnfleisch kann Titan dunkel durch das Zahnfleisch schimmern und so trotz bewährter Festigkeit und Langlebigkeit die Optik des Implantats und die Zufriedenheit beim Patienten beeinträchtigen.

Vorteile durch Zirkoniumdioxid

Hier sind Keramikimplantate, besonders bei empfindlichen und Patienten mit hohem Anspruch an die Ästhetik, häufig die bessere Wahl. Keramikimplantate bestehen aus oxidiertem Zirkon, einem Hochleistungswerkstoff für die Wiederherstellungsmedizin, der sich wie Keramik verhält und dessen Vorteile bietet. Zirkoniumdioxid ist sehr widerstandsfähig, nichtmagnetisch, ungiftig und gegen die allermeisten Säuren und Laugen sehr beständig. In der Zahnmedizin ist ZrO2-Keramik aufgrund der hohen Festigkeit und Bruchzähigkeit bei guter Verträglichkeit für den Patienten und farblichen Anpassungsfähigkeit zur Anfertigung von Zahnersatz auf dem Vormarsch. Die fehlende Temperaturfühligkeit bewirkt, dass der Patient ein natürliches Mundgefühl empfindet. Außerdem bietet die Mikrostruktur von Zirkoniumdioxid Bakterien kaum eine Angriffsfläche. Infektionen werden so vermieden. Durch Fräsen können optimale Passformergebnisse erzielt werden. Diese besonderen Materialeigenschaften machen Zirkoniumdioxid zu einem perfekten Stoff für die Herstellung von Keramikimplantaten. 

Hochwertig und exklusiv

Einer der wenigen Nachteile für den Patienten ist der erhöhte Preis für Zirkondioxid-Implantate. Das Material ist hochwertiger als vergleichbare Titanimplantate und das Herstellungsverfahren ist hier aufwändiger als bei metallischen Produkten. Anders als bei Titanimplantaten  muss besonderes auf die transgingivale Einheilungsphase geachtet werden. Hier können Kräfte auf den in die Mundhöhle ragenden Implantatanteil einwirken, die zu Mikrobewegungen im Knochenkamm führen. Bei Titan­implantaten erfolgt die Einheilung standardmäßig unter der geschlossenen Zahnfleischoberfläche. Trotz dieser Risiken, die von einem erfahrenen Implantologen minimiert werden können, gilt Zirkoniumdioxid bei Fachleuten als der Werkstoff der Zukunft.

Gesundes Zahnfleisch ist essentiell

Fehlende, verfärbte, brüchige und defekte Zähne stören den Gesamteindruck eines Gesichtes. Das ist das Anwendungsgebiet der ästhetischen Zahnheilkunde. Einer der wichtigsten Faktoren für eine ästhetische Optik beim Lachen und Sprechen ist das harmonische Zusammenwirken von weißen Zähnen und rosarotem Zahnfleisch. Ist dieses stimmig, empfinden wir die Zähne als gesund und schön. Dies ist besonders im Frontzahnbereich wichtig. Vom versierten Experten können nach einem Zahnverlust entstandene Defekte am Zahnfleisch durch technisch ausgefeilte Behandlungen behoben werden. Die rekonstruierte Gingiva bettet den künstlichen Zahn auch bei hohen Ansprüchen an die Ästhetik des Mundraums wieder perfekt ein. Ebenso ist eines der wichtigsten Behandlungsgebiete der ästhetischen Zahnheilkunde die chronisch-bakterielle Entzündung von Zahnfleisch und dem knöchernen Zahnhalteapparat. Die Gingivitis kann durch den Spezialisten mit einem chirurgische Eingriff, einen Knochenaufbau und der Sanierung von Zahnfleischtaschen behoben werden.

Strahlend weiße Zähne durch den Fachmann

Harmonisch-weiße Zähne können bei Verfärbungen und Brüchigkeit durch verschiedene Verfahren erreicht werden. Ein professionelles Bleaching bleicht die Zähne und ist – vom Experten vorgenommen – ein sicheres Verfahren für die Aufhellung der natürlichen Zähne. Bei größeren Defekten perfektionieren Veneers, dünne Keramikschalen, die adhäsiv befestigt werden, die Optik. Weitere Möglichkeiten der ästhetischen Zahnheilkunde sind der Austausch von dunklen und gesundheitlich bedenklichen Amalgamfüllungen durch helle Keramik-Inlays. Kronen aus Keramik können bei starken Beschädigungen des Zahnes in der perfekten Passform angefertigt werden. Auch ein Fehlbiss kann durch die ästhetische Zahnheilkunde wirksam behandelt werden. Die Okklusion und das gestörte Kontaktverhältnis der beiden Zahnreihen kann vom Experten nach einer Funktionsanalyse korrigiert werden. Bei Bruxismus kann der Substanzverlust durch das Knirschen von einem erfahrenen Fachmann wieder rekonstruiert werden.

Dr. med. dent. Michael Setzwein (4 Einträge)

 


mundwerk – Dr. med. dent. Michael Setzwein

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Beschreibung

  • ästhetische Zahnheilkunde 
  • Implantologie
  • Prophylaxe 
  • professionelle Zahnreinigung


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