Von Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Vergho
Das breite Spektrum moderner Urologie

In den Köpfen vieler Menschen ist ein Urologe noch immer ein Männerarzt. Und ja, Urologen behandeln im Rahmen der Andrologie auch spezifische Männerlei-den, aber bei weitem nicht nur. Wir Urologen sind für Erkrankungen zuständig, die im Zusammenhang mit den Harnwegen und harnbildenden und -ableitenden Organen stehen. Wir behandeln Blase, Niere, Harnröhre und Harnleiter – unabhängig vom Alter oder Geschlecht.

Kinderurologie

Kinder können normalerweise nach dem abgeschlos-senen fünften Lebensjahr ihren Urinabgang kontrollie-ren. Aber funktionelle Blasenstörungen, psychische Probleme oder Hormonmangel machen Mädchen und Jungen zu Bettnässern – eine psychische Belastung für Eltern und Kinder. Für die normale Entwicklung der Kin-der ist eine genaue Diagnostik notwendig, auf der eine komplexe Therapie aufbaut. Dazu können zum Beispiel Weck- und Rückhaltetraining, eine medikamentöse Be-handlung sowie Psychotherapie gehören.

Angeborene Fehlbildungen im Urogenitaltrakt, etwa an Harnleiter und Nierenbecken, betreffen ebenso beide Geschlechter und können vom Urologen operativ be-hoben werden. Sollten konservative Behandlungsme-thoden nicht ausreichen, können wir Knaben bei Vor-hautenge oder Hodenhochstand mit kleinen operativen Eingriffen helfen.

Prävention ist besser als jede Therapie

Eine Krebserkrankung kann jeden treffen. Dennoch kann man selbst Einiges dafür tun, zumindest das Risiko zu senken. Neben den Früherkennungsuntersuchungen spielt hier der Lebensstil eine wichtige Rolle. Eine ge-sunde Ernährung, ausreichend Bewegung, Gewichts-reduktion bei Übergewicht, der Verzicht auf Nikotin und Alkohol sind Faktoren, die sich nicht nur positiv auf das Krebsrisiko auswirken – auch die Wahrscheinlichkeit, an einem kardiovaskulären Leiden wie einem Herzinfarkt zu erkranken, sinkt.

Potenz und Erektionsfähigkeit erhalten

Der Lebensstil spielt auch eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Potenzstörungen beim Mann, denn wie das Herz ist auch der Penis für volle Funktion auf gute Durchblutung und Sauerstoffversorgung angewiesen. Stress, ungesunder Lebensstil und psychische Belas-tungen sind neben dem Alter und organischen Gründen die Hauptursachen für erektile Dysfunktionen. Zu den organischen Ursachen zählen unter anderem Gefäß-erkrankungen, Diabetes, Hormonstörungen und Ner-venerkrankungen. Um Potenzprobleme zu beheben, braucht es zunächst eine genaue Analyse der individu-ellen Risikofaktoren. Vorbeugen kann jeder selbst durch Sport, Erreichen oder Halten des Idealgewichts, ausge-wogene Ernährung, genug Schlaf und einen gesunden Lebensstil. Wir beraten und unterstützen Sie bei der Prävention und bieten effektive Therapiemöglichkeiten.

Krebsfrüherkennung für Mann und Frau

Männer mit Prostatakrebspatienten in der Familie sollten ab dem 40. Lebensjahr jährlich zur urologischen Früh-erkennung gehen, alle anderen ab dem 45. Lebensjahr. Bei frühzeitiger Diagnosestellung bestehen beim Pros-tatakarzinom gute Heilungschancen – auch unter Erhalt der Potenz und Kontinenz. Die urologische Krebsfrüherkennung fängt allerdings bereits bei Jungen schon im Teenageralter an – denn Hodentumore treten gehäuft bei Jugendlichen und jungen Männern auf. Um mögliche Veränderungen früh zu bemerken und um eine rechtzeitige urologische Vorstellung zu gewährleisten, ist es daher ratsam, die Hoden regelmäßig selbst abzutasten.

Auch Frauen können neben der jährlichen Untersuchung beim Gynäkologen die Früherkennung beim Urologen vor allem im Hinblick auf Harnblasen- und Nierenkrebs wahrnehmen. Zur Blasenkrebsprävention gehört hier auch, ständig wiederkehrende Harnwegsinfektionen in den Griff zu bekommen, zum Beispiel mit einer Impfung. Hinweise auf eine Blasenentzündung oder andere urologische Erkrankungen liefert die praxiseigene serologische und mikrobiologische Labordiagnostik in kürzester Zeit.

Urologische Krebsbehandlung

Zu den Krebsarten, die in den Fachbereich der Urologie fallen, zählen Prostatakrebs, Harnblasenkrebs, Nierenkrebs, Hoden- und Peniskrebs. Etwa 25 Prozent aller soliden Tumore fallen in den Bereich der sogenannten Uro-Onkologie. Hat sich in der Früherkennungsuntersuchung ein Verdacht ergeben, wird dieser mit Hilfe modernster diagnostischer Verfahren abgeklärt. Ultraschall, hochauflösende Video-Endoskopie, Computertomographie und Magnetresonanztomographie kommen zum Einsatz, um mögliche Tumore aufzuspüren und genau zu lokalisieren. Im Zweifel verschafft eine Gewebeanalyse nach Biopsie Klarheit.

Wir kooperieren bei Diagnose und Behandlung eng mit der Urologischen Klinik der Universität Regensburg (Prostatakarzinomzentrum, Nierentumor- und Harnblasentumorzentrum) und der Urologischen Abteilung des DONAUISAR-Klinikums Standort Deggendorf (Prostatakrebszentrum und Onkologisches Zentrum).

Bessere Chancen bei Blasentumoren

Hochauflösende Bilder der modernen Video-Zystoskopie in Kombination mit photodynamischer Diagnostik sowie dem Einsatz spezieller Farbfilter ermöglichen es, Blasentumore besser zu erkennen und zielgerichteter zu behandeln. Durch die Farbfilter leuchten schon Vorstufen der Tumore in grellem Rosa. Das erleichtert die Früherkennung und genaue Lokalisation. Bei der operativen Entfernung lässt sich zudem gut erkennen, ob auch wirklich das gesamte erkrankte Gewebe entnommen wurde. Dieses bildgestützte Verfahren steigert die Heilungschancen enorm.

Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Vergho (5 Einträge)

 


Urologische Praxis Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Vergho

Urologische Praxis Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Vergho

Beschreibung

Leistungsspektrum:
  • Urologische Krebsfrüherkennung
  • Urologische Krebsbehandlung
  • Erektile Dysfunktion und Andrologie
  • Vasektomie (männliche Sterilisation)
  • Diagnostik und Therapie der Harninkontinenz

Urologische Praxis Priv.-Doz. Dr. med. Daniel Vergho

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