Die minimalinvasive Schmerztherapie am offenen MRT
Chronische Schmerzen punktgenau eliminieren

Wer an chronischen Schmerzen im Rücken leidet, richtet sein Leben oftmals danach aus: Welche Bewegung ist noch schmerzfrei möglich? Hoffentlich kann ich morgen alles wie geplant erledigen!

Quälend sind ausstrahlende Schmerzen und Missempfindungen, die durch einen Bandscheibenvorfall ausgelöst werden und im Extremfall zu Lähmungen führen.

Häufig jedoch liegt die Ursache für Rückenschmerzen in einer Entzündung der Nervenwurzel oder der sogenannten Facettengelenke, den kleinen Wirbelgelenken, die zwei Wirbel miteinander verbinden. Durch Abnutzung, Fehlstellungen oder gelockerte Bänder kommt es zu Reizerscheinungen in den Facettengelenken. Lokale Rückenschmerzen sind die Folge, aber auch Schmerzen, die in die Beine ausstrahlen können. Die Schmerzen können sich über Wochen hinziehen und stark belastend für den Alltag des Betroffenen sein.

Periradikuläre Therapie und Facetteninfiltration

Für eine sorgfältige, klinisch-radiologische Diagnose fertigt das Privatinstitut für Radiologie und Kernspindiagnostik von Privatdozent Dr. Dinkel in der Radiologie Landshut sowie in der Offenen MRT im Gesundheitszentrum am Klinikum Landshut Schnittbildaufnahmen aus dem Körperinneren an. Die Kernspintomographie, auch Magnetresonanztomographie (MRT) genannt, liefert zuverlässige, kontraststarke Aussagen über Muskeln, Sehnen, Bänder und Gelenke. Den radiologischen Befund gleichen PD Dr. Dinkel und sein Ärzteteam mit den Beschwerden ab.

Ist erst die Ursache festgestellt, lassen sich die durch Entzündung entstehenden Rückenschmerzen meist schnell zum Verschwinden bringen, indem entzündungshemmende Medikamente direkt an die betroffene Stelle eingebracht werden. Dabei wird ein Gemisch aus örtlicher Betäubung und dem Hormon-Analogon Cortison neben die entzündeten Wirbelgelenke oder Facettengelenke gespritzt, daher der Name Facetteninfiltration.

Auch Bandscheibenvorfälle und Nervenentzündungen lassen sich auf ähnliche Weise effektiv behandeln: Dabei wird das Präparat neben die Nervenwurzel (lat. Radix) gespritzt, daher der Name perineurale oder periradikuläre Therapie (PRT).

Vorteil exakte und schnelle Wirksamkeit

Der Arzt kann während der Therapie die Entzündung exakt verorten und die Medikamente punktgenau an der entzündeten Stelle verabreichen. Unter exakter Sicht mit dem MRT wird die Einstichstelle festgelegt, gründlich desinfiziert und örtlich betäubt. Der Radiologe führt unter MRT-Bildsteuerung eine dünne Injektionsnadel bis zu den Facettengelenken bzw. den Nervenwurzeln ein. Die Lage der Nadelspitze wird fortlaufend kontrolliert und gegebenenfalls nachgebessert. Die Wirkung der Schmerzmittel und Medikamente kann sich somit schnellstmöglich am Ort der Entstehung entfalten.

Warum Schmerztherapie im offenen MRT?

Die Schmerztherapie kann auch unter Röntgenkontrolle oder im Computertomographen (CT) durchgeführt werden. – Im MRT ist die Untersuchung aber ohne Strahlenexposition möglich. Wohingegen bei normalen MRT-Tunnelsystemen der Zugang beengt ist, bietet die Geräte-Architektur des offenen MRT einen leichten Zugang für den Behandler. Der Arzt kann durch multi-planare Angulation den Zugangsweg frei und ungehindert wählen.

Nach der ambulanten Injektion bleibt der Patient noch etwa 30 Minuten unter Beobachtung in der Praxis. Schon kurz nach Durchführung der Therapie setzt die lindernde Wirkung des Medikaments ein und der Patient fühlt sich zunehmend schmerzfrei. In hartnäckigen Fällen kann es sein, dass die Behandlung nach einiger Zeit wiederholt werden muss.

Die minimalinvasive Schmerztherapie ist daher als gute Behandlungsform angesehen, bevor ein operativer Eingriff an der Wirbelsäule erwogen wird.

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Mit neuen Perspektiven in die Zukunft

Offene Magnetresonanztomographie:
Mit Komfort zu Diagnose und Therapie



Privatinstitut für Radiologie und Kernspindiagnostik Priv.-Doz. Dr. Dinkel

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Beschreibung

Offene MRT
  • Verwachsungs-MRT
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  • Mamma-MRT
  • MR-Defäkographie

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