Von PD Dr. Burkart, Dr. Linke und Dr. Keydel
Die Schulter: Problemzone der Überkopfsportler

Schulterschmerzen treten häufig auf und können vielfältige Ursachen haben. Die klinische Untersuchung, zusammen mit Röntgendiagnostik, Ultraschall und Kernspintomographie, ermöglichen eine exakte Diagnosestellung. Auf dieser Basis können wir, mit Ihnen zusammen, sinnvolle Therapieoptionen erörtern und eine Entscheidung über konservative oder operative Therapiemaßnahmen treffen.

Häufige Erkrankungen der Schulter:

Rotatorenmanschettenerkrankungen: Die Ruptur der Rotatorenmanschette ist ein Sehnenriss, eine Veränderung oder auch Verletzung der den Oberarmkopf umgebenden Sehnenhaube. Die Schulter wird dadurch unbehandelt häufig schmerzhaft und unbeweglich oder es tritt Arthrose auf. Ist der Schaden durch Abnutzung entstanden, kann er oft auch durch Krankengymnastik behandelt werden. Nach Unfällen muss im Normalfall operiert werden.

Instabilitäten nach Ausrenken der Schulter: Instabile Schultern treten häufig bei sogenannten "Überkopfsportlern" auf, also etwa Handballern, Volleyballern und Tennisspielern, die die Arme über Kopfhöhe bewegen. Ein akut ausgerenktes Schultergelenk muss sofort wieder eingerenkt werden. Chronische Schulterinstabilität kann durch Krankengymnastik oder eine stabilisierende Operation behoben werden.

Kalkschultern: Verkalkungen an oder in den Schultersehnen verursachen teils starke Schmerzen. Auch sie treten vor allem bei Überkopfsportarten und Überkopfarbeit auf. Die Kalkherde können sich von selbst auflösen, aber das kann Jahre dauern. Mögliche Therapieoptionen sind Stoßwellentherapie, Spritzen, entzündungshemmende Medikamente oder eine Operation mit Entfernung des Kalkherdes.

Engpassyndrome (Impingement): Das Schulter-Engpass-Syndrom beinhaltet durch chronischen Druck schmerzhaft entzündete Sehnen und Schleimbeutel in einem engen Kanal zwischen Schulterdach und Oberarmkopf. Wir therapieren im Frühstadium mit Schonung, Schmerzmitteln und Krankengymnastik. In einem späteren Stadium kann die operative Erweiterung des knöchernen Kanals sinnvoll sein.

Schultersteife: Die auch "Frozen Shoulder" genannte steife Schulter ist in ihrer Beweglichkeit aufgrund von entzündetem Gewebe schmerzhaft eingeschränkt. Schmerzmittel und Entzündungshemmer können zusammen mit Physiotherapie oder Kryotherapie helfen. Auch Wassertherapie und die Gabe von Cortison ist möglich.

Arthrosen: Die Schulterarthrose ist selten und hat oft keine erkennbare Ursache. Der Gelenkverschleiß verursacht Schmerzen und mindert die Beweglichkeit. Ob Bewegungstherapie, Medikamente oder Operation: Wichtig ist vor allem ein früher Behandlungsbeginn, um Schäden abzuwenden. Von Sportverletzungen wie Luxationen der Schulter und des Schultereckgelenks bis hin zu Abnutzungserscheinung: Wir können Ihnen in unserer Praxis die komplette Versorgung mit hoher Expertise anbieten. Operationen der Schulter nehmen wir grundsätzlich unter Vollnarkose vor.

Besondere Therapieangebote: Bei Schulterreizungen bieten wir auch die Behandlung mit Stosswellentherapie, klassischer Akupunktur und Liquidohrakupunktur an. Sind die Schultersehnen schmerzhaft gereizt, kommt auch Lasertherapie mit monochrom gebündeltem Licht zum Einsatz. Alle genannten Therapieoptionen aktivieren die Selbstheilungskräfte.

Bild: sankalpmaya - istockphoto.com



Gelenkzentrum München / PD Dr. Burkhard u. Dr. Linke

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Beschreibung

Orthopädie
  • Diagnostik und konservative Therapie
  • Operatives Leistungsspektrum
  • Orhopädietechnik
  • Prävention, Sportberatung
  • Akupunktur, Stoßwellentherapie

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