Von Dr. med. dent. Felix Hage, Fachzahnarzt für Oralchirurgie
Oralchirurgie: schonend und modern

Die Aufgaben eines Oralchirurgen gehen in hohem Maß über die Standardleistungen des Zahnarztes hinaus. Ein Fachzahnarzt für Oralchirurgie kann viel mehr als Prophylaxe und Kariesbehandlungen, denn er deckt das Teilgebiet der Zahnmedizin ab, das sich mit der operativen Behandlung von Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten befasst. Erst nach einer vierjährigen Weiterbildung mit abschließender Prüfung darf sich ein approbierter Zahnarzt "Oralchirurg" nennen. Sein Leistungsschwerpunkt umfasst vor allem die chirurgische Entfernung von Weisheitszähnen, Wurzelspitzenresektionen, Knochenaufbauten und die Implantologie.

Entfernung der Weisheitszähne

Die Weisheitszähne sind ein Relikt aus der Frühgeschichte der Menschheit, als die Urmenschen noch einen größeren Kiefer besaßen. Mit den Jahrhunderten hat sich der Kiefer der geänderten Ernährung angepasst und verkleinert. Die Weisheitszähne sind geblieben und können in vielen Fällen aus Platzgründen nicht durchbrechen. Die Folge: Die Weisheitszähne im Kieferknochen können Nachbarzähne schädigen oder sind verantwortlich für die Entstehung von Kieferzysten. Brechen Weisheitszähne nur teilweise durch, sind sie häufig schlecht zu reinigen und anfällig für Karies, Schleimhautentzündungen oder Abszesse. In hohem Alter können sie durch Prothesendruckstellen oder Knochenabbau freigelegt werden und erhebliche Komplikationen verursachen. Die präventive Entfernung empfiehlt sich vor Abschluss des Wurzelwachstums, also zwischen dem 15. und 18. Lebensjahr. Aber auch in höherem Alter ist eine mikroinvasive Entfernung möglich. Wir Fachzahnärzte für Oralchirurgie sind auf Eingriffe im Kieferbereich spezialisiert. Durch langjährige chirurgische Erfahrung werden die Operationen schonend durchgeführt - die minimalinvasiven Operationstechniken und ein routiniertes Vorgehen reduzieren die Beschwerden nach der Operation deutlich. Auf Wunsch kann der Eingriff auch in Dämmerschlaf oder Narkose erfolgen. Wer möchte, bringt seinen MP3-Player mit, denn Musik ist die beste Ablenkung.

Mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion

Ziel einer Wurzelkanalbehandlung ist die Entfernung entzündeter Zahnnerven und abgestorbener Nervanteile. Die Wurzelkanäle werden desinfiziert, getrocknet und dicht abgefüllt. Meist sind Seitenkanäle an der Wurzelspitze und darin zurückgebliebene Bakterien schuld daran, dass trotz korrekt durchgeführter Wurzelkanalbehandlung eine Entzündung an der Wurzelspitze entsteht. Diese kann die Bildung einer Zyste auslösen. Möchte man den Zahn erhalten, ist eine Wurzelspitzenresektion häufig die letzte Option. Der Oralchirurg entfernt den Entzündungsherd zusammen mit einem kleinen Anteil der Wurzelspitze und den darin befindlichen Seitenkanälen. Bei der herkömmlichen Resektion wird ein großflächiger Schnitt gesetzt, ein Großteil der Wurzelspitze entfernt und dann das Zahnfleisch mit dicken Nähten wieder verschlossen. Die mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion hingegen wird kleinflächig und schonend ausgeführt. Für die winzigen Ultraschallinstrumente, mit denen die Keime im Wurzelkanalsystem entfernt werden, ist nur ein minimaler Schnitt notwendig. Je gründlicher die Bakterien beseitigt werden, desto größer ist die Chance einer kompletten Ausheilung. Die abschließende Versiegelung der Wurzelspitze mit modernen, hochwertigen und biokompatiblen Materialien trägt dazu bei, dass eine Reinfektion verhindert wird. Das mikrochirurgische Verfahren beschleunigt die Wundheilung.



Dr. Hage & Kollege: Zahnheilkunde und Oralchirurgie

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Beschreibung

Facharzt für Oralchirugie
  • Implantologie
  • Ästhetische Zahnheilkunde
  • Zahnersatz
  • Parodontaltherapie
  • Wurzelkanalbehandlungen

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