Müde und lustlos? Dahinter kann das Testosteronmangelsyndrom stecken
Energie und Potenz nicht dem Zufall überlassen

Ja, auch bei Männern gibt es sie: die Wechseljahre. Sie werden "Andropause" genannt und sind geprägt durch ein Absinken des Testosteronspiegels. Allerdings kommen Männer in unterschiedlichem Alter in die Wechseljahre - und manche nie. Die meisten Männer jedoch spüren die hormonelle Veränderung. Typische Symptome des sogenannten Testosteronmangelsyndroms sind schwindende Energie, weniger Muskeln und mehr Fett, Erektionsstörungen und geringeres Lustempfinden, ein schrumpfender Hoden und weniger Spermien, Blutarmut und Abnahme der Knochendichte, Depressionen, Leberfunktionsstörungen, Hitzewallungen und Schlafstörungen - um nur einige zu nennen. Kurz: Testosteronmangel kann ziemlich unangenehm sein.

Sich nicht ins Vermeidliche fügen

Frauen wissen es längst: Man(n) muss die unangenehmen Folgen der Wechseljahre nicht einfach hinnehmen. Das gilt auch für Männer! Der erste Schritt zu einem schwung- und lustvolleren Leben ist ein einfacher Hormoncheck in der urologischen Praxis. Manche überspringen diesen wichtigen Schritt und gehen sofort zur Selbstmedikation mit frei verkäuflichen Testosteron-Präparaten über. Das kann gesundheitlich böse enden. Obwohl Testosteron in der Regel gut verträglich ist, gibt es mögliche Nebenwirkungen. Dazu zählt, dass bestehende Prostatakarzinome durch die Hormontherapie schneller wuchern. Auch bei einer vergrößerten Prostata oder Schlafapnoe ist Vorsicht geboten. Das heißt: eine urologische Untersuchung ist unbedingt notwendig, bevor an Testosteron-Ersatz gedacht werden kann. Hinzu kommt: Der Testosteron-Bedarf muss individuell für jeden Patienten ermittelt werden.

Hormonersatz per Spritze oder Gel

Welche Art der Hormonersatztherapie geeignet ist, entscheiden Arzt und Patient gemeinsam. Ausschlaggebend ist hier vor allem die Höhe des Testosteronbedarfs. Leichter Hormonmangel kann in der Regel gut mittels eines testosteronhaltigen Gels behandelt werden. Wird mehr Testosteron benötigt, ist die sogenannte Depotinjektion eine erfolgversprechende Methode. Zwei Spritzen im Abstand von sechs Wochen leiten die Therapie ein. Später muss dann nur noch alle 12 Wochen gespritzt werden. Von weiteren Möglichkeiten wie Testosteron-Tabletten oder -Pflastern raten wir meist ab. Bei Tabletten kann die Wirkung stark durch die Einnahme-Disziplin und die Ernährung beeinflusst werden. Pflaster können im Gegensatz zu Gels Hautreizungen verursachen. Es gibt aber auch völlig unbedenkliche Maßnahmen, die jeder gegen Testosteronmangel ergreifen kann: Sport treiben, Gewicht und Stress reduzieren, gesund essen und möglichst wenig Alkohol trinken.

Urologische Gemeinschaftspraxis (3 Einträge)

 


Urologische Gemeinschaftspraxis Dr. (Univ. Florenz) H. Weidacher, M. Brandl, Dr. med. M. Fichtlscherer, (MBA) Dr. med. A. Weinbuch

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  • kompl. operatives Spektrum
  • Andrologie und Sexualmedizin
  • Medikamentöse Tumortherapie
  • Stoßwellentherapie

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