Von PD Dr. Dr. Steffen Müller
So komplex, wie Gesichter einzigartig sind

Anspruchsvolle Ausbildung

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen sind hoch spezialisierte Fachärzte, die einen langen und anspruchsvollen Ausbildungsweg zurückgelegt haben: In Deutschland muss ein Mund-Kiefer-Gesichtschirurg sowohl das Studium der Humanmedizin als auch das der Zahnmedizin erfolgreich beenden. Danach folgt eine fünfjährige klinische Facharztweiterbildung in einer Spezialklinik.

Nach Bestehen der Facharztprüfung kann ein MKG-Chirurg eine dreijährige Weiterbildung absolvieren, mit der er die Zusatzbezeichnung "Plastische Chirurgie im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich" führen darf.

Hochkomplexer Teil des menschlichen Körpers

Die hohe Qualifikation der Mund-Kiefer-Gesichts-Chirurgen trägt der anatomischen und funktionellen Komplexität des Gesichtes und der Kiefer Rechnung. Das Leistungsspektrum der Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen ist entsprechend umfangreich. Sie sind zuständig für die Erkennung, Behandlung, Prävention und Rehabilitation von Erkrankungen, Weichteilverletzungen, Frakturen, Tumoren, Fehlbildungen und Formveränderungen der Zähne, der Mundhöhle, der Kiefer und des Gesichtes. Die funktionelle Wiederherstellung (Kauen, Schlucken, Sprechen) des Patienten steht hier im Mittelpunkt.

Nach Bestehen der Facharztprüfung kann ein MKG-Chirurg eine dreijährige Weiterbildung absolvieren, mit der er die Zusatzbezeichnung "Plastische Chirurgie im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich" führen darf.

Plastisch-ästhetische Chirurgie

Die langjährige chirurgische Aus- und Weiterbildung und die dadurch erworbenen Kenntnisse qualifizieren den Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen auch als Spezialisten für moderne Aufgabenfelder wie die ästhetische Chirurgie.

In der ästhetischen Chirurgie spielen sowohl die fachgerechte Beurteilung der knöchernen Strukturen - des Fundamentes - des Gesichtes als auch der bedeckenden Weichgewebe eine entscheidende Rolle. Erst auf Basis dieser Einschätzung kann der Patient umfassend über die verschiedenen Möglichkeiten zur gewünschten Korrektur bei störenden Veränderungen des Gesichtes beraten werden. Hierzu zählen "konservative" Behandlungen wie die Verwendung von Botulinumtoxin und Fillern ebenso wie chirurgische Biss- und Profilkorrekturen bei Kieferfehlstellungen, Nasen- und Lidkorrekturen sowie Gesichtshautstraffungen (Facelift).

Implantologie - die Basis für feste, neue Zähne

Kleine und große Zahnlücken stellen oft eine deutliche funktionelle Einschränkung beim Kauen und beim Sprechen dar. Durch ständige Fehlbelastungen im Laufe der Jahre kommen unter Umständen Schmerzen beispielsweise im Kiefergelenk hinzu. Nicht zu unterschätzen ist auch die Wirkung auf die Psyche und das Selbstwertgefühl. Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen nutzen die Möglichkeiten der modernen Implantologie, um die Zahnreihen wieder ästhetisch ansprechend zu schließen. So gewinnen die Patienten ihre Selbstsicherheit und einen festen Biss zurück.

Das Ärzteteam der MKG-Praxis im Turm verwendet seit vielen Jahren Zahnimplantate. Die im Kiefer fest verankerten Implantate bilden eine solide Basis für Brücke, Kronen oder Zahnersatz. Welches Implantatsystem und welcher Aufbau am besten geeignet sind, unterscheidet sich von Patient zu Patient. Mehr als 100 verschiedene Implantatsysteme stehen zur Auswahl. Obwohl das Grundprinzip - die Verschraubung des Implantates im Knochen - immer dasselbe ist, unterscheiden sich die Systeme in Design, Oberflächenbeschaffenheit und Einsatzdetails zum Teil deutlich. Hier wählen wir in Kooperation mit dem behandelnden Hauszahnarzt individuell die passende Lösung aus.

Kieferknochen natürlich aufbauen

Für alle Implantatsysteme gilt: Das Implantat muss im Kieferknochen fest verankert werden. Damit das funktioniert, ist ein entsprechend dimensioniertes knöchernes Lager erforderlich. Besonders bei seit längerem bestehenden Zahnlücken oder bei betagten Patienten hat sich der Kieferknochen oft schon zu weit abgebaut, um noch ein Implantat halten zu können. Die moderne Implantologie bietet hier die Möglichkeit, durch sogenannte "Augmentative Verfahren" den Kieferknochen wiederaufzubauen.

In Abhängigkeit des knöchernen Defektes wird eigener Knochen - beispielsweise aus dem Bereich der Weisheitszähne oder vom Kinn - entnommen oder auf Knochenersatzmaterial zurückgegriffen und dann im Bereich des geplanten Implantats aufgebracht. Nach einer entsprechenden Einheilzeit kann das Implantat dann in den aufgebauten und verstärkten Knochen eingesetzt werden. Für Implantate im Oberkiefer bietet sich der sogenannte "Sinuslift" an. Hierbei wächst der aufgebaute Knochen am Boden der Kieferhöhle an.

Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie (2 Einträge)

 


MKG-Praxis im Turm

MKG-Praxis im Turm

Beschreibung

Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
  • Einsetzen von Zahnimplantaten, Knochenaufbau, Zahntransplantation, Parodontalchirurgie
  • Schwierige Zahnentfernungen, Wurzelspitzenresektion, septische Chirurgie
  • Unfallchirurgie - Verletzungen der Kiefer, Zähne, Gesichtsweichteile
  • Kiefergelenkserkrankungen
  • Behandlung von Tumoren im Bereich der Gesichtshaut, der Mundschleimhaut, der Zunge und des Kieferknochens

MKG-Praxis im Turm

Kontakt

Bahnhofplatz 1a
94315 Straubing
Telefon 09421 968777
Fax 09421 968779

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