Von Dr. med. Ulrike Schwenk
Lange und gesund leben!

Herausforderung für die moderne Medizin

Im digitalen Zeitalter scheinen auch in der Medizin die Grenzen nach oben unaufhörlich verschoben zu werden. Beeindruckende technische, molekulare und immunologische Entwicklungen machen Therapien in rasantem Tempo möglich, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren.

Bei allem Fortschritt und aller Fortschrittsbegeisterung gibt es auch unerfreuliche Beobachtungen zu machen: So stehen wir einer wachsenden Epidemie von Diabetes, Adipositas, Autoimmunerkrankungen, Burn-Out und Demenz scheinbar machtlos gegenüber. Verbreitete Stoffwechselerkrankungen wie Herzkreislauferkrankungen und Krebs können wir mit modernen Therapien besser kontrollieren, aber oft zu einem hohen Preis an Nebenwirkungen und an Folgeerkrankungen für den Einzelnen sowie den resultierenden wirtschaftlichen Herausforderungen der teuren Therapien für unsere Gesellschaft.

Folgt man den Deutungen von Zukunftsforschern, drängt sich einem die Frage auf, ob wir unsere zivilisatorische Halbwertszeit überschritten haben. Befinden wir uns in einem unumkehrbaren degenerativen Prozess? Oder welche Lösungen haben wir?

Entzündungen - Hauptursache für chronische Erkrankungen

Der gemeinsame Nenner vieler chronischer Erkrankungen ist eine chronische, oft unerkannte Entzündung. Während eine akute Entzündung eine potente Waffe in der Abwehr von Krankheitserregern oder Gewebsschädigungen darstellt, ist die chronische Entzündung eine scheinbar unkontrollierte Reaktion, die häufig lange unbemerkt bleibt.

Zunächst imponiert sie meist mit sehr unspezifischen Symptomen wie zum Beispiel Abgeschlagenheit, Leistungsminderung, Nachtschweiß, Schlafstörungen, Gewichtsverlust oder Schwierigkeiten, Gewicht zu verlieren sowie Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Zugrunde liegt diesen Beschwerden eine dauerhafte Hochregulation von spezifischen Zellbotenstoffen, die zu einer Stoffwechselentgleisung und einer Störung der mitochondrialen Energiegewinnung führen. Am Ende steht eine Reaktion, die sich nicht mehr nur gegen Angriffe von außen richtet, sondern einen selbst schädigt. Körpereigene Strukturen wie z.B. Knorpelgewebe, Innenauskleidung von Blutgefäßen, Nervengewebe oder Schleimhautzellen werden angegriffen und zerstört. Wird eine chronische Entzündung zu spät entdeckt, können schwere Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Alzheimer, Autoimmunerkrankungen und Krebs die Folge sein.

Blick aufs Ganze nicht verlieren

Gerade in der Behandlung chronischer Erkrankungen ist es wichtig, keine "Schlüssellochmedizin" zu betreiben und den Blick aufs Ganze nicht zu verlieren. Chronische Erkrankungen respektieren meist keine Organgrenzen oder Fachgebiete. Sie sind häufig Ausdruck eines dekompensierten Systems, das sich am Ort des geringsten Widerstandes ein Ventil sucht. Kontrolliert man nun nur die Symptome eines Bereichs, kommt es häufig zum Ausbruch eines anderen Ventils. Symptomatische Kontrolle gelingt so, eine Heilung gelingt so aber nicht.

Heilung durch Ganzheitlichkeit und personalisierte Medizin

Neben aller symptomatischen Kontrolle sowie hochtechnologisierten und hochspezialisierten Medizin ist es daher gerade im Bereich der chronischen Erkrankungen wichtig, sich auch einigen grundlegenden Fragen zu stellen: Was liegt dem ganzen Krankheitsgeschehen zugrunde? Welche Faktoren sind z.B. für die Fehlregulation der entzündlichen Vorgänge verantwortlich?

Eine Betrachtung anderer Heilsysteme (z.B. Kneipp, Hildegard von Bingen, TCM, Ayurveda) macht schnell klar, dass wir nicht die Ersten sind, die sich mit der Behandlung chronischer Erkrankungen beschäftigen und sich die Frage stellen, wie man ein langes und gesundes Leben führen kann.
Die inhaltlichen Übereinstimmungen der gegebenen Empfehlungen deuten auf ihren universellen Charakter hin, die auch heute für uns moderne Menschen nichts von Ihrer Gültigkeit verloren haben. Kombiniert man dieses Wissen mit neuesten Erkenntnissen aus der Altersforschung, ergeben sich wichtige Ansatzpunkte für eine auf Heilung ausgerichtete Behandlung vielfältigster chronischer Krankheiten.

Die Verbindung von Schulmedizin und Naturheilkunde im Rahmen der integrativen Medizin setzt auf eine ganzheitliche Betrachtungsweise des Menschen. Individuelle Gesundheitsrisiken nach biologischen, psychischen und sozialen Gesichtspunkten zu identifizieren, ermöglicht Prävention sowie eine personalisierte und schonende Therapie von chronischen Erkrankungen.




Innere Medizin und Naturheilkunde Dr. med. Ulrike Schwenk

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