Von Dr. med. Jens-Christian Winterscheidt
Kieferorthopädie für Kinder und Jugendliche

Kleinkinder denken nicht über ihre Zähne nach, außer sie sollen sie gerade putzen. Aber das Gebiss ist schon in diesem Alter weit mehr als Kauwerkzeug. Über die Kiefergelenke und die Halswirbel ist es mit dem Rest des Körpers verbunden. Zahnfehlstellungen oder Anomalien des Kiefers können daher die gesamte Körperhaltung, die Atmung und Verdauung beeinflussen - und sie zeigen sich natürlich auch im ästhetischen Erscheinungsbild des Gesichts. Mehr als 50 Prozent der Kinder sind heute von einer kieferorthopädisch relevanten Zahnfehlstellung betroffen. In den meisten Fällen ist die Fehlstellung angeboren. Durch Daumenlutschen oder intensive Schnullernutzung entstehen sogenannte "erworbene Fehlstellungen". Egal, wodurch die Fehlstellung verursacht wurde - wir können sie beheben.

Früh erkannt ist halb gewonnen

Dass Zähne sich beim Lutschen an Daumen oder Schnuller nach vorne schieben, liegt an einer Fehlfunktion der Zunge. Diese lässt sich leicht korrigieren. Wir beraten Eltern von "Lutschkindern" gern und ausführlich über kieferorthopädischen Schnullerersatz wie zum Beispiel Mundvorhofplatten. Diese farbigen, optisch an Schnuller erinnernden Geräte helfen dem kleinen Patienten, mit dem Saugen aufzuhören und beheben sanft erste Fehlstellungen der Zähne. Für Kleinkinder, Schulkinder und Teenager gibt es außerdem Mundeinsätze aus Kunststoff, die nur nachts und täglich zwei Stunden eingesetzt werden müssen und dafür sorgen, dass Kinderzähne wieder geradestehen. Spezielle Zungengitter werden bei einem offenen Biss angewendet: Sie hindern die Zunge daran, sich zwischen die Zahnreihen zu legen.

Gerade Zähne und perfekter Biss

Die perfekte Stellung der Zähne im Gebiss ist nicht nur aus ästhetischen Gründen wichtig. Gerade, aufeinander abgestimmte Zähne können besser abbeißen und kauen, lassen sich leichter putzen und pflegen. Zum Glück lassen sich Zahnfehlstellungen während der Zeit des maximalen Schädelwachstums im Alter zwischen sieben und zwölf Jahren gut behandeln. Eine universale Lösung für alle Kinder gibt es dabei nicht. Die Fehlstellungen sind so verschieden wie die Kinder selbst. Deshalb nehme ich mir für jedes Kind und seine Eltern viel Zeit, um mir ein genaues Bild der Zahnsituation zu machen und gemeinsam die optimal passende Behandlungsmethode zu finden. Eltern sollten sich darüber bewusst sein, dass die kieferorthopädische Therapie meist drei bis vier Jahre dauert - und deshalb mit dem Praxisbesuch nicht zu lange warten.

Ästhetik in der Kieferorthopädie

Monströse Zahnspangen, deren Träger sich auf dem Schulhof in Grund und Boden schämen, gehören der Vergangenheit an. Wir finden für jedes Kind eine Lösung, mit der es leben kann. Der Vorteil aller herausnehmbaren Apparaturen ist, dass sie zum Zähneputzen entfernt werden können. So sinkt im Vergleich zur festen Spange das Risiko von Karies und Erkrankungen des Zahnbetts. Allerdings sind herausnehmbare Apparaturen nicht so effizient wie feste. Das heißt, sie werden eher bei leichten Zahnfehlstellungen eingesetzt. Aber auch bei festsitzenden Apparaturen hat sich in den letzten Jahren einiges getan. Selbstligierende Brackets (Klammern) kommen ohne zusätzliche Drähte oder Gummiringe aus und schieben die Zähne sanft an den richtigen Platz. Auch sogenannte Non-Compliance-Geräte sind festsitzende Zahnspangen, die schonend und schnell wirken, wenn Backenzähne zu weit vorne sitzen oder das Unterkieferwachstum angeregt werden soll.

Die unsichtbaren Helfer

Gerade Jugendliche schämen sich ihrer schiefen Zähne, gehen aber nicht zum Kieferorthopäden, weil sie Angst vor einer hässlichen Zahnspange haben. Für sie haben wir unauffällige Helfer: Bei der unsichtbaren Lingualtechnik wird die Apparatur von innen an den Zähnen befestigt, so dass sie von außen kaum zu sehen ist - aber genauso schnell wirkt wie eine außenliegende Zahnspange. Noch weniger auffällig ist die unsichtbare Alignertherapie, bei der transparente Invisalign-Kunststoffschienen für ein spangenfreies Lächeln sorgen. Egal, durch welche Therapie die Zahnfehlstellung behoben wird: Zum Abschluss müssen Patienten mindestens zeitweise Retainer einsetzen, Zahnstabilisatoren, die das Gebiss daran hindern, wieder in seine alte Form zu rutschen.



Kieferorthopädie München Giesing: Dr. Jens-Christian Winterscheidt & Dr. Britta Kristin Winterscheidt

Kieferorthopädie München Giesing: Dr. Jens-Christian Winterscheidt & Dr. Britta Kristin Winterscheidt

Beschreibung

Kinderzahnheilkunde
  • Ganzheitliche Kieferorthopädie
  • Digitale Kieferorthopädie
  • Herausnehmbare Apparaturen
  • Unsichtbare Alignertherapie (Invisalign)
  • Lingualtechnik

Kieferorthopädie München

Kieferorthopädie München

Beschreibung

Kinderzahnheilkunde
  • Herausnehmbare Apparaturen
  • Unsichtbare Alignertherapie (Invisalign)
  • Mini-Pins
  • Thermoelastische "sanfte" Bögen
  • Ganzheitliche Kieferorthopädie

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