Von Dr. Linke, PD Dr. Burkart und Dr. Keydel
Wir helfen Ihrem Kniegelenk wieder auf die Sprünge

Erkrankungen des Kniegelenks sind häufig und bedürfen einer umfassenden und exakten Diagnostik sowie einer adäquaten Therapie. Ist eine Operation noch nicht zwingend notwendig, setzen wir auf klassisch konservative orthopädische Therapien wie die Knorpeltherapie, Arthrosebehandlung, Chirotherapie und Physiotherapie. Etwa bei akuten Verletzungen ist eine Operation aber oft unumgänglich. Insbesondere Verletzungen des Bandapparates des Kniegelenks, wie zum Beispiel die vordere Kreuzbandruptur, treten bei Sportlern häufig auf. Der vordere Kreuzbandersatz erfolgt, bei subjektiv störender Instabilität und hohem Funktionsanspruch an das Knie, schließlich nach Abklingen der Akutphase, etwa vier bis sechs Wochen nach dem Unfall. Eine Rückkehr zum Sport ist nach circa sechs bis acht Monaten erlaubt.

Arthroskopie des Kniegelenks

Die moderne Arthroskopie des Kniegelenks kann viel und kennt keine Altersgrenzen! Sie gehört zu den operativen Standardmethoden der modernen, minimal-invasiven Chirurgie. Es werden Meniskusläsionen, Knorpelverletzungen und Kreuzbandverletzungen bis hin zur Knorpeltherapie im Rahmen der Arthrosebehandlung angeboten - und dies mit guten Aussichten auf den Erhalt der Beweglichkeit und Sportfähigkeit.

Meniskus: der Lastverteiler des Knies

Zu einer Schädigung der Menisken kommt es meist durch Verschleißprozesse, aber auch nach Verdrehverletzungen, zum Beispiel beim Sport. Die Menisken dienen dem Kniegelenk als Lastverteiler, Stoßdämpfer und Bremsklotz und stellen somit einen wichtigen Schutz fur den Gelenkknorpel dar. Soweit es möglich ist, erfolgt die Naht des verletzten Meniskus. Ist dies nicht möglich, muss der Meniskus teilweise entfernt werden - wobei hier lediglich die nicht mehr zu reparierenden Anteile entfernt werden, keinesfalls der gesamte Meniskus. Die Arbeits- und Sportfähigkeit ist somit meist schnell wiederhergestellt. Grundsätzlich ist es sinnvoll, frische Meniskus- oder Knorpelverletzungen rasch operativ zu therapieren. Der hierfür notwendige arthroskopische Eingriff wird meist ambulant durchgeführt.

Verletzte Knorpel

Frische Knorpelverletzungen können entweder refixiert werden, oder es erfolgt eine Knorpeltransplantation mit angezüchteten, körpereigenen Knorpelzellen. Insgesamt bedarf es bei Meniskus-, Band- und Knorpelschäden am Knie einer umfassenden Diagnostik mit "breitem Blick". Insbesondere müssen Achsfehlstellungen, O-Beine oder X-Beine, erfasst und in die Therapie einbezogen werden.

Geschädigte Knorpel und Arthrose

Sind die Knorpelschäden bereits weit fortgeschritten und es hat sich bereits eine Arthrose entwickelt, muss, bei entsprechenden Beschwerden, auf gelenkersetzende Verfahren zurückgegriffen werden. Hier steht uns einerseits die unikondyläre Schlittenprothese (Halbschlitten) zur Verfügung, die nur den geschädigten Bereich ersetzt. Ist das gesamte Knie von der Arthrose betroffen, kommt die bikondyläre Oberflächenersatzprothese (Knieendoprothese oder Doppelschlittenprothese) zum Einsatz. Doch keine Angst, die Erfolge können sich sehr gut sehen lassen. Auch neuartige Verfahren, wie der isolierte Oberflächenersatz der Trochlea (Gleitfläche der Kniescheibe auf dem Oberschenkelknochen) bei isolierter Arthrose des Kniescheibengelenks, ist eine vielversprechende Option.

<p>Bild: decade3d - Fotolia.com</p>

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