Von Dr. med. Hans–Ulrich Voigt
Gesunde, schöne Haut – Medizin und Ästhetik

Von Dr. med. Hans-Ulrich Voigt, Facharzt für Dermatologie, Allergologie, Phlebologie, ästhetische und ambulante Operationen, Lasermedizin

Die Dermatologie hat sich sowohl in der Diagnostik als auch in der Therapie in den vergangenen 15 Jahren stark verändert. Man kann getrost von einer Revolution des Lasers sprechen, der zunehmend das Skalpell ersetzt und in der mikroskopischen Diagnostik ganz neue Dimensionen eröffnet. Die 22 verschiedenen Lasergeräte in meiner Praxis dienen der Behandlung der unterschiedlichsten Veränderungen der Haut. Sie erzielen hervorragende Ergebnisse sowohl im ästhetischen, als auch im medizinischen Bereich.

Schöne Haut dank Lasertherapie

Pigmentflecken und Feuermale sind ungefährlich, aber nicht immer schön. Diese mitunter störenden Punkte auf der Haut lassen sich mit moderner Laser-Technologie genauso leicht und unproblematisch entfernen wie zum Beispiel Blutschwämmchen, Muttermale oder Warzen. Mit Hilfe von sogenannten vaskulären Lasern werden sogar tiefer liegende Venen erreicht, so dass sich mittels des gebündelten Lichts auch Besenreiser, Netzvenen und Seitenastkrampfadern mit einem Durchmesser von bis zu vier Millimetern gut behandeln lassen.

Straff und glatt wie früher

Mit speziellen, von Wasser absorbierten Laserstrahlen, können selbst Narben und Falten geglättet wer-den. Die Haut wird in dünnen Schichten abgetragen. Durch die Wärmeentwicklung während der Lasertherapie schrumpft das Collagengewebe und die Haut wird gestrafft. Besonders schonend in der ablativen Lasertherapie ist die fraktionale Laserbehandlung, bei der mit dem Laserstrahl winzige Löcher in die Hautoberfläche geschossen werden. Schnell schließt die darumliegende intakte Haut diese Lücken, es kommt zu einer Verjüngung und Straffung des Gewebes. So eröffnet die Lasertechnologie viele verschiedene Möglichkeiten, Ihre Haut zu verschönern - und das alles ohne einen einzigen Schnitt.

Mit Licht den Hautkrebs besiegen

Jeder fünfte Deutsche bekommt im Laufe seines Lebens Hautkrebs. Schwarzer Hautkrebs ist noch immer lebensbedrohlich, hat durch die verbesserte Frühdiagnostik und dadurch wesentlich höhere Heilungsraten aber ein wenig von seinem Schrecken verloren. Die Gefahr des weißen Hautkrebses liegt mehr in seiner manchmal aggressiven Wachstums- und lokalen Zerstörungstendenz, die zur Entstellung und zur Funktionsbeeinträchtigung bis hin zu Verlust von Auge oder Nase führen kann. Hier ist das Risiko der späten Entdeckung besonders groß, da weißer Hautkrebs oft unspektakulär als kleines Knötchen, rötliche, schuppende Stelle oder als kleine, nicht abheilende Wunde beginnt. Hier leisten regelmäßige Vorsorge und neue apparative Techniken wertvolle Hilfe.

Neue Verfahren in Diagnose und Therapie

Neue technische Verfahren sind zum Beispiel die optische Kohärenztomographie, mit der mittels eines laserbasierten Verfahrens ein "Blick in die Haut hinein" durch alle Hautschichten möglich ist, die Laserscanmikroskopie, mit Hilfe derer eine Auflösung bis auf zelluläre Ebene gelingt, die Elektrische Impedanzspektroskopie, mit der elektrische Eigenschaften der Zellen gemessen werden und die Multispektralanalyse, bei der verdächtige Muttermale mit zehn verschiedenen Wellenlängen in drei Ebenen untersucht werden. Mit Hilfe dieser Untersuchungen können bösartige Veränderungen mit einer Sensitivität von 97 bis 98 % aufgedeckt werden. Parallel zu den neuen Diagnose-Verfahren sind therapeutische Verfahren entwickelt worden, die eine schonende, gründliche und kosmetisch ansprechende Entfernung von Frühformen des Hautkrebses und dessen Vorstufen ohne Operation ermöglichen.
Bei der Photodynamischen Therapie werden lichtgeschädigte Zellen selektiv mit einer biologischen Substanz beladen und mit Infrarotlicht bestrahlt, wodurch diese Zellen zerstört und durch gesunde Zellen ersetzt werden. Die neueste Entwicklung ist hier die Tageslicht-PDT, bei der die Patienten nicht mehr mit einer starken Bestrahlungslampe, sondern zwei Stunden mit Sonnenlicht bestrahlt werden. Die Behandlung ist unkompliziert und sehr beliebt, weil sie keinerlei Schmerzen verursacht. Darüber hinaus bewirkt sie eine deutlich sichtbare Verjüngung der Haut, weshalb sie auch als Anti-Aging-Maßnahme eingesetzt wird. Verstärkt werden kann der Effekt der Photodynamischen Therapie durch die Vorbehandlung mit einem fraktionalen CO2-Laser. Weitere neue Verfahren sind Immunmodulatoren in Cremeform, die sechs Wochen auf die betroffene Haut aufgetragen werden oder das aus der Wolfsmilchpflanze gewonnene Ingenolmebutat, das innerhalb von drei Tagen die betroffenen Zellen zerstört und abstoßen lässt. Diese Methoden haben wegen ihrer guten therapeutischen und ästhetischen Ergebnisse bisherige Verfahren, wie die Vereisung, die Kürettage (Abkratzen) oder die lokale Anwendung von Zytostatika teilweise verdrängt.

Schwarzer Hautkrebs muss operiert werden

Im Falle des schwarzen Hautkrebses ist immer die operative Entfernung erforderlich, bei ausgeprägteren Formen des weißen Hautkrebses und bei Befall des Gesichtes ebenfalls. Aber auch hier haben sich die Behandlungsmöglichkeiten durch neue Techniken mit intrakutaner Naht, selbstauflösenden Fäden, durch Klebetechniken, lokale Hautlappenplastiken oder auch Ferntransplantationen verbessert, so dass heute kosmetisch sehr gute Ergebnisse erzielt werden können. Entscheidend sind hier die Spezialisierung und die Erfahrung des Operateurs. Eine regelmäßige Vorsorge kann lebensrettend sein. Dunkle oder nicht abheilende Hautveränderungen sollen ernst genommen werden und zum Arzt führen



Dermatologie am Dom Dr. med. Hans-Ulrich Voigt

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Beschreibung

Dermatologie
  • Allergologie
  • Phlebologie
  • Lasermedizin
  • Ambulante Operationen
  • Dermatologische Kosmetologie

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