Das MJS-Shoulder-System von Stefan Marcandelli bekommt das sensomotorische Training eine völlig neue Dimension
Kleine therapeutische Revolution aus Italien: Multi Joint System Shoulder

Die Ansprüche von Patienten, zuweisenden Ärzten und Kostenträgern steigen permanent. Patienten wollen immer umfassender betreut werden, Ärzte wollen ihr Operationsergebnis durch die Reha stabilisiert sehen und Kostenträger fragen immer häufiger nach messbaren Ergebnissen und "heizen" dadurch den Wettbewerb unter den Reha-Einrichtungen an. Ärzte kennen das Gefühl, ein Schulterspezialist zu sein und trotzdem an die eigenen Grenzen zu stoßen.

Eventuell ist es dann so, dass man zwar hervorragend in der ärztlichen Diagnostik und Intervention aufgestellt ist, gegebenenfalls auch noch einen akzeptablen Therapie- oder Trainingsraum zur Verfügung hat. Aber alles, was sich um sensomotorisches Training (geschweige denn der Evaluation sensorischer Fähigkeiten) dreht, kommt zu kurz. Hier setzt die Erfolgsgeschichte der Tecnobody aus Bergamo (Italien) an. StefanoMarcandelli, der Firmengründer und ehemaliger Leistungssportler im Speerwerfen, verletzte sich eines Tages so schwer, dass er das Ende seiner sportlichen Laufbahn bekannt geben musste. Er beschäftigte sich aber sehr intensiv mit seiner Verletzung und den Möglichkeiten der hoffentlich wieder vollständigen Rehabilitation. Nach Jahren der Entwicklungsarbeit entstand ein Multi Joint System Shoulder - kurz MJSShoulder genannt - daraus.
Die Schulter ist ein hauptsächlich muskelgeführtes Gelenk und damit im Aufbau sehr komplex. Um die hohe Beweglichkeit maximal ausschöpfen zu können, muss die inter- und intramuskuläre Koordination zu 100 Prozent funktionieren und bedarf eines ständigen Trainings. Bei Verletzungen oder Überlastungen kommt es oft zu Störungen oder Schädigungen dieses Systems und zu einer massiven Einschränkung des Bewegungsumfanges. Beim Verlust der propriozeptiven Informationen, wie dies bei Schäden des zentralen Nervensystems (z. B. bei Hemiplegie) oder bei reduzierter Perzeption (Prothesenträger) der Fall ist, muss die Perzeption im Zentrum der Rehabilitation stehen.

Die MJS ermöglicht es dem Patienten von Anfang an, aktiv seinen Arm zu bewegen, ohne dabei die "kranke" Schulter zu überlasten. Dabei kann die Be- und Entlastung in 10-Gramm-Schritten gesteuert werden. Der Patient kann ohne den Einfluss der Schwerkraft seinen Arm dreidimensional bewegen und bekommt dabei permanent Biofeedback über den Computerbildschirm. Die Schmerzbereiche können somit deutlich gekennzeichnet werden, so dass der Therapeut sich immer in der schmerzfreien Zone mit dem Patienten bewegt, um so die reflektorische Schmerzhemmung zu umgehen. Durch die spezielle Software können Alltagsbewegungen simuliert werden und die Anforderungen Schritt für Schritt gesteigert werden.

Multi Joint System Shoulder (4 Einträge)

 


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