Eine Schnittwunde am Finger heilt. Unser Körper nutzt dazu ein komplexes Reparatursystem aus Blutstillung, Reinigung, Neubildung von Gewebe und Narbenbildung. Je nach Art der Wunde und ihrer Versorgung bleibt nach einiger Zeit nur noch eine – etwas weniger elastische – Narbe zurück. Auch alte oder beschädigte Zellen werden repariert oder ersetzt. Je nach Alter, Lebensstil, Hormonhaushalt und natürlich der Art des Gewebes passiert dies schneller oder langsamer.
Ein Antriebsmechanismus für die Regeneration einer Zelle ist ihre Zellspannung. Wie in einer Art biologischer Batterie, fließen dabei Elektronen. Transportmoleküle dienen als Helfer und je besser die natürliche Spannung, desto besser laufen Reaktionen ab. Und diese Reparaturprozesse können wir unterstützen – etwa mit der physikalischen Zelltherapie.
Seit über 30 Jahren gibt es die Ionen-Induktion. Ein Apparat aus der großen Familie der PEMF-Geräte, die gepulste elektromagnetische Felder erzeugen, ist das Hochleistungs-Ionen-Induktionsgerät mit dem Namen Papimi. Diese Geräte unterliegen einem weltweiten Patent und entsprechen dem Original des griechischen Mathematikers und Physikers Prof. Dr. Dr. Panos T. Pappas. Die Schwingungen beeinflussen den gesamten Organismus und wirkten gezielt je nach Indikation tief im Gewebe auf die Selbstregulierung der Zellen.
Studien bestätigen positive Effekte vor und nach Operationen, die Linderung von chronischen und akuten Schmerzen, bessere Wundheilung, die Entwicklung neuer Blutgefäße und gestärkte Abwehrkräfte. In konventionellen Krebstherapien konnten Nebenwirkungen vermindert werden. Der Hersteller zitiert eine Studie des Physikalischen Instituts Leopoldau, in der 95 Prozent der Behandlungen mit Papimi zu einer Verbesserung der Symptome führten. In 74 Prozent der Behandlungen waren Erfolge signifikant.
Eine gesunde Zelle besitzt die Fähigkeit, den Austausch von Stoffen, wie etwa Spurenelementen, selbst zu regulieren. Dies ist für ihre Funktion und die optimale Produktion von Energie nötig. Wichtig dabei ist eine aktive, unter Spannung stehende Zellmembran. Bei einer jungen, gesunden Zelle liegt diese im Bereich von rund -70 bis -90 Millivolt. Proteine in der Zellwand ermöglichen den Austausch von Ionen und unterstützen so die natürliche Biochemie. Fällt durch Alterungsprozesse und Schwächung diese Spannung ab, kann dies zu Schmerzen, Entzündungen, Ödemen, Mangelversorgung und Krankheiten führen.
Die Ionen-Induktions-Therapie hebt das Zellmembranpotenzial geschwächter Körperzellen und ihrer Mitochondrien, den Zellkraftwerken, auf ein gesundes Niveau an. Damit unterstützt sie die Zelle, ihre Regulationsprozesse wieder aufzunehmen. Damit der Papimi-Puls in die Tiefen des Gewebes und genau dahin vordringen kann, wo der Effekt nach Einschätzung des Arztes gebraucht wird, ist seine Leistung genau definiert und beeinflusst die Temperatur im Gewebe nicht. Als sicheres Behandlungsgerät sind sowohl das Gerät selbst als auch die Produktion nach der EG-Richtlinie 93/42/EWG Anhang II sowie EN ISO 13485 zertifiziert.
Die Therapie erfolgt berührungsfrei im bekleideten Zustand und ist komplett schmerzfrei. Je nach Diagnose finden die zehn- bis 30-minütigen Behandlungen im Abstand von zwei oder drei Tagen statt. Bei schweren Erkrankungen sind Therapiesitzungen auch mehrmals am Tag möglich. Zur Diagnose wird der Körper mit einem scheibenförmigen Applikator gescannt. Der Arzt passt Abstand und Dosis der Ionen-Induktion durch das Feedback des Patienten an und hält einen passend geformten Applikator an die Zielregion. Behandelt werden Muskeln und Sehnen, Haut und Knochen ebenso wie degenerative Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems und der Wirbelsäule. Mit einer Ganzkörperbehandlung kann der Stoffwechsel vorab umfassend angeregt werden.
In der Physikalischen und Rehabilitations-Medizin, in der Sportmedizin, der integrativen Medizin und sogar in der Veterinärmedizin, werden Anwendungen mit Papimi eigenständig oder kombiniert mit anderen Therapien wie Massagen oder Osteopathie eingesetzt. Heilungsprozesse und die Schmerzlinderung können positiv beeinflusst werden. Studien untersuchen den Einsatz im Leistungssport, in Urologie, Neurologie und der Zahnmedizin. Beispielsweise Andreas König, Fachlicher Leiter der Physiotherapie im Next Level.Therapie- und Trainingszentrum setzt die Ionen-Induktions-Therapie (IIT) intensiv ein: „Bei Knochenbrüchen oder auch Muskelfaserrissen zeigen die Bilder ganz deutlich, dass nach kürzester Zeit alles ordentlich zusammengewachsen ist. Die Behandlungserfolge sind wesentlich schneller, wenn ich Papimi dazu nehme.“ Meine Erfahrungen bestätigen dies.
Papimi-Anwendungen sind in der Regel gut verträglich. Doch die Papimi-Therapie zählt zu den elektromagnetischen Therapien. Wie etwa bei einem TENS-Elektrotherapiegerät zur Schmerzlinderung oder einer diagnostischen MRT-Untersuchung gibt es Kontraindikationen für Patienten, die elektronische Geräte tragen oder Implantate haben. Dazu zählen etwa Herzschrittmacher, Cochlea-Implantate, Insulinpumpen und Hörgeräte genauso wie Implantate aus Materialien, die mit Magnetfeldern nicht kompatibel sind, die also nicht explizit als „MR-sicher“ gekennzeichnet sind. Auch Schwangere und Patienten, die unter niedrigem Blutdruck (Hypotension) oder an inneren Blutungen leiden, sowie Träger transplantierter Organe kommen für die Papimi-Therapie nicht in Frage.
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