Größer, kleiner, straffer, runder – alles ist möglich
Mit Chirurgie zur Traumbrust

Dr. Gesine Raydt

(Quelle: © Mittermueller Bildbetrieb)

Plastisch-ästhetische Chirurgie verhilft Patientinnen zu den Brüsten, die sie sich immer gewünscht haben. Aber manche Frauen wollen keine Silikonkissen oder andere Fremdstoffe in ihrem Körper haben. Doch das Volumen lässt sich auch durch eine gezielte Eigenfettinjektion vergrößern. ​​​​​​Am Bauch, den Beinen oder der Hüfte wird hierbei Fettgewebe entnommen. Durch winzige Einstiche wird es anschließend in die Brust eingebracht. So ist es auch möglich, nur Dellen oder eingesackte Stellen einer Brust aufzupolstern und so wieder eine harmonische Form herzustellen. Dieses Verfahren setzt jedoch voraus, dass an anderen Körperstellen ausreichend Fett zur Verfügung steht. Und es eignet sich nicht für starke Brustvergrößerungen. Um maximal eine Cupgröße lässt sich das Volumen mit Eigenfett steigern. 

Kleine Gelkissen mit großer Wirkung

Silikonimplantate eignen sich für Frauen, die gerne nur eine Körbchengröße mehr hätten, ebenso wie für solche, bei denen es gleich fünf Größen oder mehr zusätzlich sein dürfen. Die Implantate füllen das Brustvolumen gleichmäßig auf und verleihen eine dauerhaft ästhetische Form. Durch winzige Schnitte unterhalb der Brust ist der Eingriff später kaum zu bemerken und auch ertasten lassen sich die Silikonkissen kaum. Bei der Wahl der Implantate wird Wert auf höchste Qualität gelegt. So habe ich mit Motiva-Implantaten nur beste Erfahrungen gemacht. Durch große Fortschritte in der Materialtechnik fühlt sich eine Brust mit Silikongel inzwischen so gut wie echt an. Auch die Langlebigkeit der Kissen hat sich inzwischen deutlich erhöht. Sie können oft lebenslang im Körper bleiben, wenn nicht – in seltenen Fällen – ein Hüllenriss oder eine Kapselfibrose auftreten. Damit später keine Narben zu sehen sind, werden bei der Operation kurze Schnitte in der Falte unterhalb der Brust gesetzt. Hierdurch lässt sich das hochflexible Implantat in die Brust entweder einführen und unterhalb des Brustmuskels oder zwischen Brustdrüse und Brustmuskel befestigen. Ein kleiner Drainageschlauch wird gelegt, damit Wundflüssigkeit abfließen kann. Nach dem Vernähen der Schnitte wird die Brust mit Hilfe eines Verbands stabilisiert. Für beide Brüste dauert die OP unter Vollnarkose ein bis zwei Stunden. Patientinnen müssen eine Nacht in der Klinik und ein bis zwei Wochen Arbeitsunfähigkeit einplanen. Die Drainage wird nach einem Tag gezogen, die Fadenenden eine Woche später.

Kleiner und straffer

Während junge Frauen sich meist größere Brüste wünschen, kann eine große Oberweite mit der Zeit auch zur körperlichen und psychischen Belastung werden. Eine Durchschnittsbrust bringt 500 Gramm auf die Waage, große Brüste können aber auch jeweils vier Kilogramm oder mehr wiegen – eine stetige Belastung für den Rücken. Doch auch optisch bedeutet „groß“ nicht gleich „schön“. Oft wachsen die Brüste mit zunehmendem Körpergewicht und Alter, aber die Haut wird schlaffer und die Brüste hängen – bei vielen Frauen auch mit bedingt durch Schwangerschaften und das Stillen. Eine chirurgische Verkleinerung des Busens, in der Fachsprache Mammareduktion genannt, kann daher nicht nur Rückenschmerzen lindern, sondern auch die Brüste heben und ihnen wieder zu einer harmonischen, straffen Form verhelfen. 

Die Operation

Wie der Eingriff genau abläuft, hängt auch mit dem Ausmaß der gewünschten Verkleinerung zusammen, das zuvor genau mit der Patientin besprochen und geplant wird. Vor der Operation wird eine Vollnarkose gesetzt, damit der Eingriff schmerzfrei vonstatten geht. Im Normalfall wird bei der Mammareduktion auch die Brustwarze nach oben versetzt, um nach dem Eingriff wieder das Zentrum der Brust zu bilden. Bei Frauen, die von Natur aus sehr große oder ungleich große Warzenvorhöfe haben und sich kleinere beziehungsweise gleichgroße wünschen, können diese verkleinert und in der Größe harmonisch stimmig entsprechend des neuen Busens angepasst werden. Für eine narbenarme Schnittführung wird die Brustwarze ausgeschnitten, und unterhalb der Brustwarze der Schnitt senkrecht nach unten bis in die Brustfalte geführt. Bei kleineren Eingriffen reicht das aus. Sind die Brüste schlaff oder besonders groß, muss der Schnitt unterhalb der Brust zu einer oder beiden Seiten verlängert werden. Im unteren Bereich der Brust wird das unerwünschte Fett- und Drüsengewebe vorsichtig entfernt. Die Brustwarze wird an die gewünschte Position verpflanzt. Dabei wird nicht nur das Volumen der Brüste reduziert, sondern die Brüste werden auch insgesamt angehoben und ungleich große Brüste werden einander im Volumen angepasst. Ein Drainageschlauch stellt sicher, dass in den ersten Stunden mögliche Wundflüssigkeit ablaufen kann. Inklusive Naht dauert der Eingriff zwei bis vier Stunden. In den meisten Fällen ist eine Nacht stationärer Überwachung sinnvoll. Am Tag nach der OP wird die Drainage entfernt, die Fadenenden eine Wochen später. Mit einer Arbeitsunfähigkeit von bis zu zwei Wochen sollte man rechnen. 

Dr. Gesine Raydt (6 Einträge)

 


Dr. med. Gesine Raydt

Dr. med. Gesine Raydt

Beschreibung

Praxis für Plastische und Ästhetische Chirurgie
  • Ästhetische Chirurgie 
  • Gesichts-/Halsmodellage
  • Hyaluron, Radiesse, Botox
  • Fadenlifting
  • Intimchirurgie

 


Dr. med. Gesine Raydt

Kontakt

Siedlung 22
85296 Rohrbach
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