Von Prof. Dr. Christian Zugck
Herzkatheter-Untersuchung rettet Leben

Mittlerweile verfügt Prof. Zugck über eine mehr als 20-jährige Erfahrung bei der Behandlung von Patienten im Bereich Herzkatheter. Seit er das Herzkatheter-Labor an der Klinik Bogen im Oktober 2012 eröffnet hat, wurden mehr als 3000 Operationen gemeinsam mit seinem eingespielten Team durchgeführt. Dabei ist es die oberste Maxime von Prof. Zugck, die optimale Qualität in jeder einzelnen Untersuchung zu erreichen. Dies beginnt bereits bei der richtigen Indikationsstellung, bei der zugewandten und hochkonzentrierten Herzkatheteruntersuchung am wachen Patienten bis hin zur Nachuntersuchung in seiner kardiologischen Praxis im Steiner Thor in Straubing. Eine Herzkatheteruntersuchung ist vorzunehmen, wenn Verdacht auf eine koronare Herzerkrankung besteht, wenn typische Beschwerden wie Angina Pectoris auftreten, wenn durch Gefäßverschluss eine Gewebeschädigung droht, wenn ein Herzinfarkt vorliegt oder eine Herzklappenoperation geplant ist. Lesen Sie hier, wie eine Herzkatheter-Untersuchung funktioniert.

Was passiert bei der Untersuchung?

Die Herzkatheteruntersuchung ist eine minimal-invasive medizinische Untersuchung des Herzens über einen Katheter, also einen filigranen Schlauch. Dieser wird über arterielle Adern der Leiste, der Ellenbeuge oder über das Handgelenk unter Röntgenkontrolle zur linken Herzkammer geführt. "Die Herzkatheteruntersuchung dient dem sicheren Nachweis der Herzkranzgefäßverkalkung", erklärt Prof. Zugck, "zeitgleich können nachgewiesene Engstellen beseitigt und somit Herzinfarkte vermieden und gegebenenfalls behandelt werden." Zur Erreichung, Öffnung und dauerhaften Offenhaltung kommen im Herzkatheter-Labor Führungsdrähte, Ballons und Stents zum Einsatz.

Schonende Technik der neuesten Generation

Die Klinik Bogen verfügt über ein neues und hochmodernes Herzkatheter-Labor, das dank innovativer Technologie des Philips "Allura-Clarity-Systems" mit besonders geringer Strahlenbelastung arbeitet. "Im Vergleich zu bisherigen Geräten ist mit der neuen Anlage eine Strahlenreduktion von bis zu 70 Prozent möglich", erklärt Prof. Zugck, der in Bogen mit großer Erfahrung Herzkatheteruntersuchungen für ambulante und stationäre Patienten anbietet. Auf die Frage nach den Vorteilen der Herzkatheteruntersuchung antwortet Prof. Zugck: "Im Unterschied zu nicht-invasiven Methoden wie EKG, Herzultraschall, Stressechokardiographie oder Belastungs-EKG, die ebenfalls bei der Abklärung einer koronaren Herzerkrankung angewendet werden können, gelingt der definitive Nachweis erst mit der Herzkatheteruntersuchung. Insbesondere trifft dies für behandlungsbedürftige Gefäßverkalkungen zu, bei denen im selben Arbeitsgang über den Katheter zum Beispiel ein Stent implantiert werden kann. Die hohe Aussagekraft der Herzkatheterdiagnostik für die daraus abzuleitenden therapeutischen Entscheidungen rechtfertigen eine invasive Untersuchung, zumal diese in erfahrenen Händen mit extrem niedrigen Komplikationsraten verbunden ist." Die Assistenz bei den Untersuchungen sowie die stationäre Nachbetreuung übernimmt speziell geschultes, ärztliches und pflegerisches Personal. "Ziel des Herzkatheter-Teams ist es, die moderne Technik für eine qualitativ hochwertige und zugleich patientenfreundliche Versorgung zu nutzen", schildert Prof. Zugck. Die Patienten können je nach vorgenommenen Eingriffen mit einer Nachüberwachung von mindestens vier Stunden rechnen. Gegebenenfalls ist auch eine stationäre Nachbetreuung notwendig.

Behandlungsplan vom Experten-Team

In fünf Jahren erfolgreicher Herzkatheteruntersuchungen hat das gesamte Team enorme Erfahrungen gesammelt. Jeder Handgriff sitzt. Die Routine und das Fachwissen von Prof. Zugck und dem OP-Team steigern die Sicherheit des Patienten. Um die ganzheitliche Betrachtung und optimale Behandlung jedes Patienten zu gewährleisten, arbeitet das Labor in Spezial-Fällen mit ausgewählten Kooperationspartnern zusammen.
Das Bogener Herzkatheter-Labor ist über eine schnelle Datenleitung telemedizinisch mit der Kardiologie des Universitätsklinikums Regensburg verbunden. Die übermittelten Röntgenbilder der Herzkatheteruntersuchung können dort in einer "Heart-Team-Konferenz" z.B. mit den mitbehandelnden Herzchirurgen direkt diskutiert werden. Gemeinsam und zeitnah erarbeitet das Labor so unter Einbeziehung weiterer Experten aus anderen Fachgebieten die bestmögliche Therapieform für jeden Patienten.
Die Herzkatheter-Untersuchung ist nahezu schmerzfrei (vergleichbar mit einer Blutabnahme) und schnell vorbei. Auf Wunsch können interessierte Patienten am Monitor selbst einen Blick in das eigene Herz und die Gefäße werfen, da sich die Patienten während der Untersuchung mit Prof. Zugck unterhalten können.

Mögliche Risiken

Die minimalinvasive Untersuchung ist ziemlich sicher, aber dennoch ein operatives Verfahren. Komplikationen treten nur in deutlich weniger als einem Prozent der Fälle bei diagnostischen und in ca. 2-3 Prozent der Fälle bei Interventionen mit PTCA und Stents auf, dann vor allem bei Patienten, die bereits unter schweren (Herz-)Krankheiten mit Begleiterkrankungen an Nieren oder Lunge leiden oder als akuter Notfall gegebenenfalls auch unter Reanimationsbedingungen behandelt werden müssen. Die gründliche Abwägung und Aufklärung durch einen medizinischen Fachmann ist dennoch unabdingbar und wird von Prof. Zugck mit jedem einzelnen Patienten vorab sorgfältig besprochen.

Herzkatheter-Untersuchung rettet Leben (4 Einträge)

 


Kardiologische Praxis Prof. Dr. Christian Zugck

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Beschreibung

Kardiologie
  • Herzkatheteruntersuchungen
  • Farbdopplerechokardiogramme
  • Stressechokardiographie
  • Gefäß-Duplex, Bauch-Duplex
  • Telemedizin

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