Von Dr. med. dent. Angela Freundorfer und Dr. med. dent. Isabel Heukäufer
New Generation – Ich gehe gern zum Zahnarzt

Betritt ein Kind zum ersten Mal eine Zahnarztpraxis, wenn es Zahnweh hat, entwickelt es leicht Zahnarztangst. Das Kind wird den Schmerz und die vielleicht als unangenehm empfundene Behandlung als ersten Eindruck speichern. So kann eine lebenslängliche Abneigung gegen Zahnarztpraxen entstehen - viele Eltern kennen das aus eigener, bitterer Erfahrung. Die neue Generation junger Patienten hat die Chance, ohne Zahnarztangst und vor allem mit gesunden Zähnen durchs Leben zu kommen. Denn die ersten Zähne sind immer kariesfrei - und diesen Zustand kann man bewahren! Wer gesunde Milchzähne hatte, bleibt im Erwachsenenleben mit hoher Wahrscheinlichkeit zahngesund.

Der Grundstein für lebenslang gesunde Zähne

Kommen Sie mit ihrem Baby in die Praxis, sobald der erste Zahn durchbricht! Kinder, die von Anfang an Kontrolltermine beim Zahnarzt gewohnt sind, haben keine Angst, die Praxis zu betreten. Sie lernen von klein auf, was Zahngesundheit bedeutet. Und Kinder lernen gerne - von uns zum Beispiel, wie sie ihre Milchzähne selbst putzen können. Besonders beliebt ist das anschließende Einfärben der Zähne, um sichtbar zu machen, wo der Zahnbürste noch Beläge entgangen sind. Durch regelmäßige Kontrollbesuche beim Zahnarzt und professionelle Putzschulung lernen die Kinder ungezwungen die Praxis und das Praxisteam kennen. Sie fühlen sich sicher und bauen Vertrauen auf, so dass die Angst sich selbst dann in Grenzen hält, wenn doch einmal gebohrt werden muss.

Zahngesund ernähren - Karies vermeiden

Ein wichtiger Baustein der Kariesprophylaxe bei Kindern ist die Ernährung. Wenn Kinder häufig Zucker essen, bildet sich in ihrem Mund ein bakterieller Zahnbelag, Plaque genannt. Hauptbösewicht ist hier der gängige Haushaltszucker, aber selbst der Zucker in Obst, vor allem in Fruchtsäften, befördert das Plaque-Wachstum und erhöht so das Karies-Risiko. Kinder sollten deshalb möglichst wenig Süßigkeiten und keine Säfte oder süßen Getränke außerhalb der Hauptmahlzeiten zu sich nehmen. Wir empfehlen eine gemischte, ausgewogene Kost und nach den Mahlzeiten eine Stimulation des Speichelflusses, zum Beispiel durch Zahnpflegekaugummi mit Xylit.

Der zuckerfreie Vormittag

Es gibt eine einfache Formel für Zahngesundheit: 16 Stunden Regeneration durch den Speichel können acht Stunden Angriffe auf den Zahnschmelz ausgleichen. Wie schafft man täglich 16 stressfreie Stunden für die Zähne? Zwölf davon entfallen auf die Nacht - nach der Zahnreinigung am Abend. Da Kinder zum Frühstück gerne Süßes essen, ist danach das Zähneputzen besonders wichtig. Wir empfehlen, einen zuckerfreien Vormittag anzuschließen: Vier weitere Stunden, in denen der Speichel Zeit hat, seine Rolle als "Reparaturwerkstatt" für Zähne zu erfüllen. Am Nachmittag darf dann auch mal genascht werden - aber lieber einmalig Eis oder Kuchen, als über Stunden verteilt immer wieder einzelne Gummibärchen.

Kinderzahnärztinnen (2 Einträge)

 

Der Natur auf die Sprünge helfen

Über die Nahrung nimmt jedes Kind auch Fluoride auf. Das Spurenelement stärkt die Zähne. Es hilft, Karies zu verhindern. Unseren Vorfahren, die selten in den Genuss von Zucker kamen, hat die Fluoridaufnahme durch die Nahrung vielleicht gereicht. Heute ist eine zusätzliche Portion Fluorid für gesunde Zähne wichtig. Ob fluoridiertes Speisesalz, fluoridhaltige Zahnpasta oder Intensivfluoridierung - wir sprechen mit Eltern in der Praxis die optimale Fluoridversorgung für jedes Kind durch. Die individuell abgestimmte Fluoridversorgung ist unerlässlich, denn auch zu viel Fluorid ist nicht gesund: Es schadet den Zähnen und kann durch Verfärbungen des Zahnschmelzes sichtbar werden. Bei Kindern mit besonders tiefen Rillen auf den Kauflächen - sogenannten Fissuren - kann auch eine Fissurenversiegelung sinnvoll sein. Dabei werden die gesunden Zähne mit einer dünnen Schicht Kunststoff oder Glasionomerzement überzogen, damit sich in den schwer zu reinigenden Rillen keine Plaque festsetzen und zu Karies führen kann.

Karies stoppen ohne Bohren

Selbst wenn bei einem kleinen Patienten erste Anzeichen von Karies zu sehen sind, muss nicht zwangsläufig gebohrt werden. Wir arbeiten in unserer Praxis mit der neuen Infiltrationsmethode, die Karies im Anfangsstadium beseitigt - ganz ohne Spritze und Bohrer. Die Oberfläche des betroffenen Zahns wird dafür mit einem Gel vorbehandelt, dann tragen wir einen hochflüssigen Kunststoff auf die angegriffene Stelle auf. Dieser zieht tief in den Zahnschmelz ein. Durch kurze Bestrahlung mit UV-Licht härtet das Material aus. Der Zahnschmelz ist repariert, die Karies völlig schmerzlos gestoppt.



Kinderzahnarzt-Praxis Dr. Angela Freundorfer

Kinderzahnarzt-Praxis Dr. Angela Freundorfer

Beschreibung

Kinderzahnheilkunde
  • Hypnose
  • Lachgassedierung
  • Kariesinfiltration
  • ICON-Behandlung
  • Prophylaxe

Kinderzahnarzt-Praxis Dr. Angela Freundorfer

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