von Dr. med. dent. Felix Hage, Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit zertifiziertem Tätigkeitsschwerpunkt „Implantologie“
Implantologie und Oralchirurgie –Modernste Technik: Was heute möglich ist

Zahnimplantate – ästhetisch schöner, unsichtbarer Zahnersatz

Die Zahnimplantate gibt es nun seit über 40 Jahren. Sie sind seither Gegenstand intensiver Forschung und Weiterentwicklung. Moderne Implantate haben die Form einer Schraube und eine knochenfreundliche Oberfläche. Die Entwicklung dieser Spezialoberfläche war der Schlüssel zum Erfolg und ist heute bei fast allen Implantaten identisch. In sie wächst der Knochen ein und über sie sind die Implantate nach der Einheilzeit fest mit dem Kiefer verbunden. Die meisten Implantate sind aus Titan oder Keramik gefertigt und können nach aktuellen Studien mit einer Sicherheit von beinahe 100 Prozent eingesetzt werden. Eine Abstoßungsreaktion muss man nicht fürchten, denn diese Materialien werden vom Körper sehr gut angenommen. Ein wichtiges Kriterium ist hierbei das fachlich richtige Vorgehen, das routinierte Implantologen durch langjährige Erfahrung und umfangreiche Fort- und Weiterbildung garantieren können.

Ziel ist es heute nicht, nur ein Implantat einzusetzen, das mit dem Knochen verwächst und fest wird, sondern insbesondere ästhetisch unsichtbare Ergebnisse zu erzielen. Moderne Techniken ermöglichen es uns zudem, die frisch eingesetzten Implantate schon am gleichen Tag vorhersagbar mit Zahnersatz zu versorgen. Auf diese Weise können sowohl einzelne Implantate direkt mit Kronen versorgt werden, als auch bei komplett zahnlosen Kiefern ein direkt fester und ansprechender Zahnersatz eingesetzt werden. Bekannte Begriffe sind hier „All-On-4“ oder „Full Arch“. Diese Techniken sind nicht neu und schon über viele Jahre erfolgreich im Einsatz. Sie verhelfen Patienten mit schlecht passenden, locker sitzenden Prothesen direkt zu festen Zähnen.

Müssen Zähne im sichtbaren Bereich entfernt werden, bietet diese Technik ebenfalls erhebliche Vorteile. Spezielle Implantate können nach der Zahnentfernung unmittelbar eingesetzt werden. Diese Implantate können heute auch direkt belastet und mit einem ästhetisch ansprechenden Zahnersatz versorgt werden. Dadurch verhindert man Knochenabbau, der bei Zahnentfernung ohne Versorgung häufig der Fall wäre. Optisch sehr viel ansprechendere, in vielen Fällen beinahe unsichtbare Ergebnisse können durch diese Technik erzielt werden, und das bei geringerem chirurgischen Aufwand. Das Tragen eines herausnehmbaren provisorischen Zahnersatzes entfällt dadurch komplett. Sie verlassen die Praxis am gleichen Tag mit festen Zähnen, meist ohne nennenswerte Beschwerden.

Knochenaufbau – schonend und vorhersagbar

Als Folge von Entzündungen des Zahnfleisches oder länger andauernder Zahnlosigkeit baut sich der Kieferknochen nach und nach ab. Mit Hilfe spezieller Implantate können häufig Knochenaufbauten vermieden werden. Ist durch die Stärke des Knochenabbaus und die Beschaffenheit des Restknochens ein Knochenaufbau unvermeidbar, dann ist es heute nicht mehr erforderlich, Knochen von anderen Stellen des Körpers zu entnehmen und zu transplantieren. Es kann auf eine Vielzahl geeigneter Knochenersatzmaterialien zurückgegriffen werden, mit denen auch große Kieferdefekte sicher und vorhersagbar aufgebaut werden können. Auch hier helfen uns spezielle mikrochirurgische Operationstechniken, mögliche Beschwerden nach der Operation auf ein Minimum zu reduzieren. Meist gibt es im Bereich der Operation nur eine kleine Schwellung, die nach wenigen Tagen verschwunden ist und Schmerzen bleiben weitestgehend aus. In vielen Fällen können die Implantate gleichzeitig eingegliedert werden, so dass bei routiniertem chirurgischen Vorgehen ein Zweiteingriff häufig vermieden werden kann.

Mikrochirurgische Weisheitszahnentfernung

Meist haben Weisheitszähne keinen Platz im Kieferknochen und führen in der Folge zu Entzündungen oder schädigen sogar die Wurzeln der Nachbarzähne. Daher ist ihre Entfernung häufig empfehlenswert. Eine klare Richtlinie, ob diese Zähne entfernt werden sollten, gibt uns die Deutsche Gesellschaft für Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten (DGZMK) vor. Durch spezielle mikrochirurgische Operationstechniken können starke Schwellungen und wochenlange Schmerzen vermieden werden. Die meisten Patienten sind schon nach wenigen Tagen wieder voll einsatzbereit. Der Eingriff selbst kann in unserer Praxis im Dämmerschlaf oder unter einer Narkose erfolgen. So muss niemand den Tag der Weisheitszahn-Entfernung fürchten.

Mikrochirurgische Wurzelspitzenresektion

Das Wurzelkanalsystem der Zähne ist sehr komplex. Trotz aufwendig und sehr gründlich durchgeführter Wurzelkanalbehandlung kommt es in seltenen Fällen vor, dass die bakterielle Besiedelung des Wurzelkanalsystems nicht vollständig beseitigt werden kann und eine Entzündung der Wurzelspitze die Folge ist. Als Therapieoption zum Erhalt des Zahnes bleibt hier häufig nur die Wurzelspitzenresektion. Dabei wird das entzündete Gewebe mit einem Teil der Wurzelspitze, in der sich häufig Seitenkanäle befinden, entfernt. Der Kanalausgang wird mit Ultraschall gereinigt und abgedichtet. Auch hier bieten mikrochirurgische Techniken und der Einsatz eines Operationsmikroskops erhebliche Vorteile. Neben deutlich weniger Beschwerden nach der Operation ermöglichen sie eine bessere Vorhersagbarkeit der Ergebnisse. Dadurch bleiben in der Regel größere Beschwerden nach den operativen Eingriffen aus.

Dr. med. dent. Felix Hage, Fachzahnarzt für Oralchirurgie mit zertifiziertem Tätigkeitsschwerpunkt „Implantologie“ (3 Einträge)

 


Dr. Hage & Kollegen: Zahnheilkunde und Oralchirurgie

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Beschreibung

Facharzt für Oralchirugie
  • Implantologie
  • Ästhetische Zahnheilkunde
  • Zahnersatz
  • Parodontaltherapie
  • Wurzelkanalbehandlungen

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