Priv.-Doz. Dr. med. Jörn Ludwig bietet konservatives und operatives Behandlungsspektrum
Top-Standard in konservativer und operativer Wirbelsäulentherapie

Der Rücken (althochdeutsch hrukki) ist die hintere Seite des Rumpfes des Menschen. Sie umfasst den Bereich vom unteren Rand des Nackens bis zur Gegend der Lende beziehungsweise zur Spitze des Steißbeins. Alle anatomischen Strukturen dieses Bereiches, wie Muskeln, Bänder, Weichteile, Knochen, Gelenke und Nerven, zählen zum Rücken.

Nicht jeder Rückenschmerz ist durch Bandscheibenschäden hervorgerufen

Allzu häufig werden Rückenschmerzen mit Wirbelsäulenbeschwerden der Lenden- und Brustwirbelsäule gleichgesetzt und hier als Ursache Bandscheibenschäden sowohl von Patientenseite als auch ärztlicherseits ausgemacht. Dabei geht nur ein kleiner Teil der Rückenbeschwerden auf Bandscheibenschäden zurück, auch wenn diese mit den modernen bildgebenden Verfahren fast regelhaft dargestellt werden können (natürlicher Verschleiß). Rückenschmerzen können mannigfaltige andere Ursachen haben, weshalb eine genaue körperliche Untersuchung und Befragung des Patienten wichtig ist, bevor die weiteren bildgebenden Untersuchungen festgelegt werden.

Spezifischer und unspezifischer Rückenschmerz

Rückenschmerzen werden heutzutage in spezifische und unspezifische Rückenschmerzen unterschieden. Unspezifische Rückenschmerzen sind solche, bei denen keine klare Ursache der Schmerzen ausfindig zu machen ist. Unspezifische Rückenschmerzen sollen grundsätzlich nicht operativ behandelt werden. Sie müssen nicht in der Betreuung eines Wirbelsäulenspezialisten liegen.

Auslöser spezifischer Rückenschmerzen häufig wirbelsäulenbedingt

Bei den spezifischen Schmerzen ist mit hoher Wahrscheinlichkeit eine klare zu behandelnde Ursache zu erkennen, die nicht zwangsläufig wirbelsäulenbedingt ist. Wirbelsäulenbedingte spezifische Rückenschmerzen sollten aber am Besten durch einen Wirbelsäulenspezialisten konservativ oder operativ behandelt werden.

Konservatives und operatives Behandlungsangebot für bestmögliches Ergebnis notwendig

Empfiehlt der Arzt eine Operation, so muss er heutzutage immer auch über alternative Behandlungsmethoden und ihre Erfolgsaussichten im Vergleich zu einer OP aufklären. Hierzu bedarf es eines jahrelang erworbenen Erfahrungsschatzes und regelmäßiger Fortbildung des Arztes in der Anwendung konservativer und operativer Methoden und der ausführlichen Untersuchung des Patienten. Aus diesem Grund sollte bei derartigen Fragestellungen ein ausgewiesener Wirbelsäulenspezialist (in der Regel ein Orthopäde oder auch Neurochirurg) mit entsprechender Expertise sowohl im konservativen wie operativen Bereich aufgesucht werden.

Die meisten Rückenschmerzen sind konservativ therapierbar

Zunächst ist immer das gesamte Spektrum der konservativen Therapie über längere Zeit auszuschöpfen, bevor eine operative Lösung in Betracht gezogen werden sollte. Ausnahmen von dieser Regel sind neurologische Ausfälle mit starken Lähmungen (Verlust der Muskelkraft) oder Verlust der Blasen- und Darmkontrolle als absolute Operationsindikation. Eine relative Operationsindikation stellen durch konservative Maßnahmen nicht beherrschbare Schmerzen dar.

Bandscheibenschäden, Wirbelgelenkarthrose und Spinalkanalstenose

Bandscheibenschäden und die Arthrose der Wirbelgelenke sind die häufigsten degenerativen Erkrankungen in der Phase des mittleren Lebensalters und treten gehäuft zwischen dem 30. und 50. Lebensjahr auf. Zu ihnen zählen Osteochondrosen (Verschleiß der Bandscheibe mit entzündlichen Veränderungen der Wirbelkörper), Bandscheibenvorfälle und Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke. Jenseits des 60. Lebensjahres häufen sich Einengungen im Bereich des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose). Diese Erkrankungen lassen sich je nach Ausprägungsgrad meistens durch Kombination konservativer Methoden wie aktive Krankengymnastik, Orthesen, Schmerzmedikamente und Injektionstherapien gut behandeln.

Bei konservativer Therapieresistenz, also wenn keine der nicht-operativen Behandlungen mehr helfen kann, kommen dann unterschiedliche operative Verfahren in Abhängigkeit der Wirbelsäulenerkrankung in Betracht. Diese reichen von minimalinvasiver Nervenverödung bei Wirbelgelenkarthrosen über offene mikrochirurgische Bandscheibenvorfallentfernung (Goldstandard) und Spinalkanalerweiterung mit Mikroskop bis hin zu Versteifungsoperationen oder Bandscheibenprothesenimplantation bei Osteochondrosen.

Priv.-Doz. Dr. Jörn Ludwig

(Quelle: © Sporthopaedicum)
(Quelle: © Sporthopaedicum)

Priv.-Doz. Dr. Jörn Ludwig erklärt jedem Patienten ausführlich den Untersuchungsbefund und seine verschiedenen Therapie-Optionen.

(Quelle: © Sporthopaedicum)


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