Beste Erfolge mit allogenen Subsituten – Material menschlichen Ursprungs
Knochenersatz für festen Halt der Implantate

Wir führen in unserer Praxis "Back & Blume" die gesamte dentoalveoläre Chirurgie, Dysgnathiechirurgie und plastische Eingriffe im Gesichtsbereich durch. Ein besonderes Augenmerk kommt dabei der Implantologie und präimplantologischen chirurgischen Eingriffen zu. Bei jedem chirurgischen Eingriff stellt sich die Frage, welche Behandlung für den Patienten am besten geeignet ist.
Dem Patientenwunsch nach festsitzendem Zahnersatz kann bei teilbezahnten oder gar unbezahnten Patienten häufig nur unter Verwendung von implantatgetragenem oder implantatgestütztem Zahnersatz entsprochen werden; konventionelle prothetische Versorgungen können die hohen Erwartungen oft nur eingeschränkt oder gar nicht erfüllen.

Erfolgsfaktor Knochenaufbau

Trotz der Einführung von durchmesser- und längenreduzierten Implantaten ist ein Knochenaufbau entweder vor oder gleichzeitig mit der Implantation, ein wichtiger Erfolgsfaktor in der implantologischen Praxis.

Welche Knochenersatzmaterialien (KEM) hierfür gewählt werden, hängt unter anderem von der patientenindividuellen Situation, den individuellen Wünschen des Patienten und der Erfahrung des Chirurgen ab. Als Alternative zu patienteneigenem Knochen stehen mittlerweile diverse Knochenersatzmaterialien zur Verfügung, darunter fallen Knochenersatzmaterialien menschlichen, tierischen und synthetischen Ursprungs. Zwar unterstützen alle zuvor genannten Materialklassen die Knochengewebeheilung, beziehungsweise den Knochengewebeaufbau, jedoch wird Materialien menschlichen Ursprungs (sogenannten allogenen KEM) die höchste regenerative Kapazität zugeschrieben, da sie die höchste Ähnlichkeit mit dem Kieferknochen aufweisen.

Streng überwachte Vorbereitung der OP

Vor ihrer Anwendung müssen die Knochenersatzmaterialien umfangreich vorbehandelt werden, um das Risiko einer Infektionsübertragung oder einer Abwehrreaktion zu verhindern. Hierfür gibt es in Deutschland strenge Vorgaben und Kontrollen.

Vorteile gegenüber Eigenknochen sind:
  • Ein weniger invasives Vorgehen wird ermöglicht, da für den Patienten der Entnahmeeingriff sowie die damit verbundenen Schmerzen und Morbidität entfällt.
  • Die Operationsdauer wird verkürzt und dadurch einhergehende Komplikationsrisiken minimiert.

Aufklärung als Entscheidungsgrundlage

Jeder Patient muss vorab über alle denkbar möglichen Behandlungsalternativen und Materialien aufgeklärt werden. Dr. Back und Dr. Blume haben die Erfahrung gemacht, dass in den letzten Jahren die finale Wahl immer häufiger auf Knochenersatzmaterialien menschlichen Ursprungs fällt.

Granulate - Knochen in Form von Kügelchen

Grundsätzlich können allogene KEM in Blockform oder als Granulat vorliegen. Dr. Back und Dr. Blume verwenden in ihrem Praxisalltag seit über zehn Jahren allogene KEM Granulate und können die positiven Ergebnisse von veröffentlichten Studien und Fallberichten bestätigen.

Gerade für kleinere Augmentationen und begrenzte Defekte scheint sich das partikuläre allogene Knochenersatzmaterial (Granulat) besonders zu eignen, da es innerhalb eines kurzen Zeitraums vollständig umgebaut zu werden scheint, wenn es von ortsständigem Knochen umgeben ist.

Wann ist allogener Knochenersatz sinnvoll

Die Indikationen für allogene Knochenblöcke umfassen vornehmlich ausgeprägtere horizontale und vertikale Kieferkammaufbauten und Rekonstruktionen nach Traumata. Sogar Kiefer-Gaumenspalten wurden bereits erfolgreich mit allogenen Blöcken versorgt.

Neben konfektionierten Blöcken, die intraoperativ vom Chirurgen manuell an den Defekt angepasst werden, erlaubt die Weiterentwicklung des digitalen Workflows und der CAD/CAM-Technologie nunmehr die Herstellung patientenindividuell gefräster, allogener Knochenblöcke. Dabei passt der Knochenblock in den Knochendefekt, wie ein Schlüssel ins Schloss. Somit wird nicht nur eine patienteneigene Knochenblockentnahme erspart, auch das manuelle Anpassen des Knochenblocks entfällt, wodurch die Operationszeit deutlich verkürzt wird.

Nur eine, statt zwei Operationen

Der Erfahrung von Dr. Back und Dr. Blume nach, stellt die Verwendung von allogenen Knochenblöcken vor allem bei Augmentationen von vertikalen Defekten, also der Kieferkammhöhe, eine erfolgreiche Therapieoption dar. Im Gegensatz zu patienteneigenen Knochenblöcken entfällt das zweite Operationsgebiet und die damit verbundenen Risiken und Beschwerden.

Analyse der Erfolgsrate

In ihrer Analyse der Fälle die mit CAD/CAM gefertigten allogenen Blöcken behandelt wurden, haben Dr. Back und Dr. Blume nicht nur die Verlust- und Komplikationsrate der einzelnen Blöcke, sondern auch die Erfolgsquote der in einen Großteil dieser Blöcke inserierten Implantate untersucht und sie kommen zu dem Fazit:

Allogene Materialien stellen in vielen Indikationen eine sichere und vielversprechende Alternative zu patienteneigenem Knochen dar. Vor allem Patienten, welche über eine schlechte Eigenknochenqualität verfügen oder sich eine weniger schmerzhafte Behandlung wünschen, können maßgeblich von allogenen KEM profitieren.

Die Operationstechnik ist dabei jedoch für den Erfolg in der Implantologie mitentscheidend. Die langjährige Erfahrung der Praxis mit dieser Klasse von Knochenersatzmaterialien zeigt, dass sich auch größere knöcherne Defekte vorhersehbar und klinisch langzeitstabil versorgen lassen.

Dres. Back & Blume (4 Einträge)

 


Dres. Back & Blume

Dres. Back & Blume

Beschreibung

  • Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie
  • Implantologie und Knochenaufbau
  • Digitale Planung und OP-Navigation
  • 3D-Diagnostik
  • Plastisch-ästhetische Chirurgie

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Kontakt

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